Online kaufen und dabei über 1.100 lokale Händler unterstützen #lokalerhandel

Serge Gnabry auf seinem Weg nach oben

23.04.2020

Der Bayernstürmer ist endlich dort angekommen, wo er hingehört. Nachdem in seinen ersten Karrierejahren der Weg keineswegs immer steil nach oben führte, gehört er mittlerweile zu den besten Stürmern Europas. Und der 24-jährige ist noch nicht am Limit. Mit englischem Spielstil und umgestellter Ernährung sollte ihn sein genauer Karriereplan an die Spitze Europas führen. Doch mit Corona konnte selbst Gnabry nicht rechnen. Mit den Bayern ist er zumindest wieder voll auf Meisterkurs, bis er sich mit den Besten Europas messen kann, muss er nun noch bis zur EM im nächsten Jahr warten.

Artikel mit deinen Freunden teilen

Facts zu Serge Gnabry:

  • Geboren: 14. Juli 1995 | Stuttgart
  • Größe: 175 cm
  • Gewicht: 75 kg
  • Position: Stürmer
  • Fuß: Rechts
  • Aktueller Verein: 2017-2020 FC Bayern München (80 | 32)
  • Länderspiele: (U21): (13 | 13)
  • Schuh: adidas Nemeziz19+
  • Instagram:@sergegnabry
a picture

Ein Schuh, wie für ihn gemacht:

Der Nemeziz 19.1 Aus dem Uniforia Pack

Der adidas Nemeziz ist perfekt für Serge Gnabrys Powerfußball. Besonders für schnelle Richtungswechsel und den ersten Antritt bietet der Schuh dank der Tension Tape Technologie Halt und Stabilität. Das Design ist inspiriert von Sportbandagen, um für optimale Passform am Knöchel zu sorgen. Die aktuelle Version des Nemeziz hat im neuen Pack von adidas einen frischen Anstrich bekommen. Ursprünglich sollten der neue Schuh zur Europameisterschaft erstmals die Bühne betreten – jetzt wurde er (wie auch die anderen adidas-Modelle X, Predator und Copa aus dem sogenannten Uniforia Pack) trotzdem auf den Markt gebracht. Das ist eine gute Nachricht für Profi- und Amateurfußballer. Denn für den neuen Schuh haben die adidas-Designer ein edle weiße Grundfarbe gewählt, die für die Leinwand eines Künstlers steht und das kreative Schaffen des Fußballs symbolisieren soll Veredelt wird jedes der Schuhmodelle mit leuchtenden Farben, die wir mit einem Pinsel aufgetragen sind. So entsteht eine edle Ästhetik, die uns schon jetzt ein wenig Vorfreude auf die EM 2021 bereitet.

 

Tor-Rutsche gegen Chelsea und eine Spieler im Höhenflug

Fast wirken die Szenen heute wie aus einer anderen Zeit. Und doch war die Momentaufnahme ein Statement. Denn als Serge Gnabry im AchtelfinalHinspiel der Champions League mit ausgestreckten Armen auf die mitgereisten Bayern-Fans zu stürmte und auf den Knien in Richtung Eckfahne rutschte, hatte er gerade innerhalb von vier Minuten den großen FC Chelsea auseinander genommen. Zwei eiskalt abgeschlossene Angriffszüge, zwei Gnabry-Tore, das Tor zum Viertelfinale weit aufgestoßen. Und das ausgerechnet in London, der Wiege seiner Karriere.

Aufgelegt wurden ihm die Tore gegen Chelsea übrigens beide von Robert Lewandowski, jeweils nach einem Doppelpass selbst eingeleitet von Gnabry. Vielleicht sind diese Tore schon ein kleiner Vorgeschmack für den Rollenwechsel, der sich bei den Bayern gerade vollzieht. Die Tore waren auch deshalb so symbolisch, weil sie Gnabry in seiner vollen Stärke zeigten. Unwiderstehlicher Antritt, Powerfußball mit voller Geschwindigkeit kombiniert mit Übersicht und kaltschnäuziger Technik. So läuft das Modell Gnabry 2020 auf vollen Touren. Und das macht sich bezahlt, bei den Bayern hat der Stürmer mittlerweile seine feste Rolle im Starensemble. Unter anderem dank ihm führt nun doch kein Weg am FCB vorbei, wenn im Mai die Meisterschale vergeben wird. Über 30 Scorerpunkte hat der Mittelfeldstratege wettbewerbsübergreifend bis zum Frühjahr bei den Bayern schon angesammelt.

Gnabry-Momente und die »Müller Quote«

Schon in seinem ersten Bayern-Jahr hatte er sein Potenzial mehr als nur angedeutet. Das wurde auch von den Fans des Serienmeisters honoriert, denn nach der Spielzeit wählten sie ihn zum Spieler der Saison. Mit zehn Toren und sieben Assists hatte er die Anhänger überzeugt, beide Statistiken hatte er aktuell schon im Februar 2020 in der laufenden Saison überboten. In der Nationalmannschaft läuft es zur Zeit sogar noch besser. In seinen ersten 13 Auftritten im Deutschlandtrikot erzielte Gnabry 13 Tore, das ist eine Quote im Gerd Müller-Bereich. Mit jedem Tor wächst natürlich auch die Erwartungshaltung an die Nummer 22. Doch mit dem Druck kann Gnabry umgehen, er begleitet ihn seit seinen ersten Profi-Schritten.

Ein Mann für die besonderen Tore

Schon dreimal wurde er für traumhafte Buden mit dem »Tor des Monats« ausgezeichnet. Sein erster Bundesligatreffer war direkt eines davon bei einer Bremer 1:4 Niederlage gegen Gladbach. Für Hoffenheim traf er aus 45 Metern gegen RB Leipzig, auch das ein »Tor des Monats«. Es sind genau diese »Gnabry-Momente«, bei denen jeder Zuschauer im Stadion merkt, dass unten auf dem Rasen gerade etwas ganz Besonderes geschieht. Im Oktober deklassierten die Bayern dann Tottenham mit 7:2. Spätestens da ahnten die Bayern-Fans, dass sie einen ganz besonderen Spieler in ihren Reihen haben. Denn Gnabry netzte viermal zum Kantersieg ein, alle vier Treffer erzielte er in der zweiten Hälfte. England liegt ihm einfach, kein Wunder, schließlich nahm seine Profikarriere dort ihren Anfang.

Gnabrys Trademark-Jubel

Rührend: Gnabrys Jubel-Hommage

Der klassische Gnabry-Jubel ist eine Verneigung vor dem NBA-Superstar James Harden. Bei dem als »the Beard« bekannten Basketballer der Houston Rockets steht die Geste an, wenn er auf dem Spielfeld besonders heiß läuft - und bei NBA-Fan Gnabry natürlich auch. Der Rühr- Jubel wurde inzwischen sogar in das FIFA-Repertoire aufgenommen.

Rückschritte für den Weg nach oben

Der Wechsel in das berühmte Nachwuchszentrum von Arsenal war ein wichtiger Schritt für den jungen Serge. 100.000 Euro sollen die Londoner als Ausbildungsentschädigung dafür nach Stuttgart überwiesen haben, fast lächerlich wenig, wenn man sich seinen heutigen Marktwert anschaut, der auf 80 Millionen Euro geschätzt wird. Ein großer Schritt für ihn, die erste Wohnung allein, das neue Umfeld, die neue Sprache. Dazu kamen das Heimweh und die Verantwortung für einen Teenager, nicht immer ganz leicht, wie Gnabry in Interviews über die Zeit verrät. Auch sportlich lief es beim Traditionsclub in Islington nicht allzu gut. Zwar war Gnabry mit 18 Jahren und 76 Tagen der zweitjüngste Premier League Torschütze der Arsenal-Geschichte. Aber in der Folge kam er meist nur zu Kurzeinsätzen, wechselte zwischen U21 Team und den Profis hin und her. Schließlich wurde er von Arsenal nach West Bromwich verliehen. Doch auch dort aber kam er nicht allzu oft zum Einsatz. Dazu kamen Verletzungen, die den jungen Stürmer immer wieder zurück warfen. Bittere Lernmomente für den ambitionierten Gnabry. Doch die Umstellung auf den englischen Fußball prägte auch seinen Spielstil. Der körperbetonte Fußball auf der Insel kam Gnabry entgegen und auch heute noch ist die Dynamik des schnellen Umschaltspiels der Premier League in seinen Tempogegenstößen deutlich zu erkennen.
Doch bei Arsenal reichte es noch nicht, um sich wirklich durchzusetzen. Seine Konsequenz war schließlich, einen Schritt zurück zu gehen. Zurück ins Heimatland und zurück in die Bundesliga.

Abstiegskampf mit Werder Bremen statt Champions League mit Arsenal.

Dieser scheinbare Rückschritt sollte sich als genau der richtige auf der Karriereleiter erweisen. Gnabry bekam endlich die Spielzeit, um sich an den Profifußball zu gewöhnen. Seine elf Saisontore halfen Werder am Ende, die Klasse zu halten. Und Serge? War bereit für den nächsten Step und ging dank einer Ausstiegsklausel zum FC Bayern München. Nach
einem weiteren Zwischenschritt und noch mehr Spielpraxis bei der TSG Hoffenheim kam schließlich der echte Sprung zu den Bayern. Zu der gewachsenen Profi-Erfahrung kam nun eine entscheidende Umstellung im Ernährungsplan. Gnabry versuchte sich an einer veganen Diät, seitdem helfen die bessere Fitness und weniger Verletzungssorgen seinem athletischen Spielstil sichtbar. Und so, wie es bei den Bayern gerade für ihn läuft, muss man dem 24-jährigen attestieren, dass seine strategisch geplanten Karriereschritte ihn genau auf die richtige Bahn geführt haben.

FunFact:

Lange hieß es, sein Vater sei ivorischer Nationalspieler. Irgendwann korrigierte Serge das Gerücht, sein Vater hat in Wahrheit nicht mal Profifußball gespielt.

Den »kleinen« EM-Titel hat er schon

Wie man Titel im Nationaltrikot holt, weiß Gnabry übrigens auch schon. Und auch, wie sich Niederlagen anfühlen. Bei den Olympischen Spielen spielte er 2016 in Rio mit der Deutschen Auswahl groß auf. Mit sechs Toren wurde er sogar Co-Torschützenkönig des Turniers neben seinem Mannschaftskollegen Nils Petersen. Aber im Finale gegen Gastgeber Brasilien musste Gnabry dann im Elfmeterschießen nach seinem verwandelten Elfer mit ansehen, wie Petersen verschoss und Neymar den entscheidenden Treffer landete. Olympisches Gold ging an Brasilien und die junge deutsche Truppe musste sich mit der Silbermedaille begnügen. Umso süßer aber wird sich für Gnabry der Triumph bei der U21-Europameisterschaft in Polen angefühlt haben. Ein Jahr nach der Silbermedaille von Rio traf der Deutsche Nachwuchs in Krakau auf Spanien und gewann das EM-Finale mit 1:0. Es war Gnabrys erster wichtiger Titel. In diesem Sommer hätte nun der nächste Titeltraum mit der Nationalmannschaft in Angriff genommen werden sollen, doch die EM wurde auf das Jahr 2021 verschoben.
An der Rolle im Nationaltrikot indes ändert das wenig. Wie bei den Bayern kann Gnabry in seiner aktuellen Form auch in der Mannschaft in seine Rolle als Teamleader hineinwachsen und ihrem Spiel seinen Stempel aufdrücken

Bodenständig trotz Höhenflügen

Der immer größer werdende Rummel um seine Person scheint den Bayern-Star nicht nachhaltig verändert zu haben. Gnabry wirkt in der Öffentlichkeit meist ziemlich souverän und gefasst. So wie er seine Karriere strategisch geplant hat, scheint er auch in Interviews abzuwägen, was der nächste sinnvolle Schritt sein könnte. Die eher bescheidenen Anfangsjahre in London haben ihn bis heute geprägt.

Mate statt Schampus

Casual Look steht bei Gnabry meistens auf dem Programm. Fette Goldketten oder dicke Autos sind die Sache des bescheidenen Nationallstümers nicht. Dann lässt er sich schon lieber stylish und gesund mit einem frischen Mate-Tee ablichten.

Im Gegensatz zu vielen Kollegen trägt Gnabry nicht dick auf, fette Sportwagen und dicker Goldschmuck sind seine Sache nicht. Noch bei Werder Bremen fuhr er oft mit dem Fahrrad zum Training, ein Kuriosum unter den heutigen Jungstars. Auch bei den Bayern kommt er nicht etwa mit einem mattgold lackierten SUV vorgefahren, sondern mit dem vom Sponsor zur Verfügung gestellten Wagen. Am Boden gehalten hat ihn dabei wohl auch die enge Beziehung zu seinem Vater Jean-Hermann, der jeden Schritt der Karriere begleitet hat. Der wollte seinen Sohn immer am liebsten selbst trainieren und wechselte mit ihm schon früh die Vereine, um seine Entwicklung begleiten zu können.

Das "Common Goal"

Bei aller »Fußballverrücktheit« von Papa Gnabry wurde in der Erziehung immer auf die Vermittlung menschlicher Werte geachtet, erzählt sein Sohn. Vielleicht rührt auch daher sein großes Engagement bei Common Goal. Mit der gemeinnützigen Organisation war er schon auf Projektreisen in Afrika unterwegs. Erlebnisse, die das Leben in der rasanten Profiwelt für ihn in die richtige Perspektive setzen.

Kein Mann für große Posen

Das einzig Extravagante an Gnabry sind seine wechselnden Frisuren und sein spezieller Jubel. Manchmal wirkt der Stürmer sogar fast ein wenig unnahbar. Es ist ziemlich deutlich, dass sein absoluter Fokus auf dem Sport liegt. Je besser er spielt, je mehr Aufmerksamkeit er als Fußballer bekommt, desto wichtiger scheint ihm seine persönliche Stabilität und Bodenständigkeit geworden zu sein. Dazu passt auch die rationale Planung, die hinter seinem Aufstieg zum Bayern-Star steckt. Auch wenn er am Anfang seiner Karriere vielleicht den ein oder anderen Schritt zurück gehen musste, um sich weiterzuentwickeln, scheint Serge Gnabry im Frühsommer 2020 endgültig dort angekommen zu sein, wo er hingehört. In der internationalen Spitzenklasse. Am ursprünglich angesetzten Tag des EM-Endspiels wird er 25 Jahre alt und tritt ins beste Fußballeralter ein. Das nächste Jahr könnte das Jahr des Serge Gnabry werden.

a picture

Klassicher Look für den Rekordmeister

Wenig überraschend ist, dass der Rekordmeister die achte Schale in Folge feiern wird. Genauso wenig überraschend ist, dass das neue Trikot zur Saison 2020/21 rot sein wird. Das neues Home Jersey gewinnt durch viele kleine Details. Im Stoff sind kleine Streifendetails verarbeitet, sehr feine weiße Ränder an Kragen und Ärmeln verleihen dem klassischen Look eine edle Optik. Im Nacken darf das Vereinsmantra »Mia san Mia« nicht fehlen. Die Ausführung für Profispieler wie Serge Gnabry ist sehr viel enger geschnitten als das Fantrikot und verfügt über die sogenannte Heatready-Technologie. Spezielle Materialien kühlen den Körper, absorbieren den Schweiß und lassen die Luft zirkulieren.

Das könnte dich auch interessieren:

Händlersuche Kartenteaser

Finde Stores in deiner Nähe

Warm, wärmer, heiß

Gib deinen Standort an, um Sportgeschäfte, Produkte und Aktionen in deiner Nähe zu finden.

oder

Zwischensumme0.00 €
Ihr Warenkorb ist leer!

Lieblingsteile finden:

Damen Herren
Vermissen Sie hier Artikel von Ihrem letzten Besuch?
Gesamt inkl. MwSt.
0.00 €
Zum Warenkorb
Ihre Wunschliste ist leer!

Lieblingsteile finden:

Damen Herren
Vermissen Sie hier Artikel von Ihrem letzten Besuch?
Login