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Der Pass war nicht schwul, der war scheiße.

30.04.2020

Steffen Fischer ist selbst aktiver Kicker und Kommunikationsstratege. Beim Hamburger Fußballverband ist er für das Thema sexuelle Vielfalt zuständig. Dort setzt er sich gemeinsam mit Verband und Vereinen dafür ein, dass homophobe, trans- und interfeindliche Beleidigungen und Sprüche auf dem Platz bald Vergangenheit sind.

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Im Interview mit Steffen Fischer

Du bist im HFV verantwortlich für sexuelle Vielfalt. Wie bist du ursprünglich in dieser Position gelandet?

Den ersten Kontakt gab es über mein Freizeitteam, die Ballboys. Wir sind Teil von »Startschuss«,dem schwul-lesbischen Sportverein in Hamburg, in dem ganz viele LGBQT-Menschen organisiert sind. Wir haben 2015 die schwul-lesbische Fußball EM in Hamburg ausgerichtet. Im Vorfeld haben wir nach Unterstützung gesucht. Wir hatten über 30 Mannschaften mit 400 Spielern aus ganz Europa eingeladen und brauchten zum Austragen mehrere zusammenhängende Plätze.

Wie war denn die erste Reaktion vom Verband aus?

Da war von Anfang an aber eine große Offenheit und viel Support da, dadurch gingen viele Türen auf. Der HSV hat uns sein Trainingsgelände zur Verfügung gestellt und sogar die Regenbogenflagge aufgezogen. Der Zeugwart hat mit seiner Frau nach dem ersten Spieltag noch die kompletten Trikotsätze für uns gewaschen. Für mich war das der erste Kontakt mit dem Verband und ich hatte danach irgendwie das Gefühl, dass ich mich in diesem Feld engagieren möchte.

Ich arbeite jetzt mit in der Kommission für gesellschaftliche und soziale Verantwortung. Dort sind alle nicht so ganz einfachen Themen versammelt: Integration, Prävention sexualisierter Gewalt, Frauen- und Mädchenfußball, sexuelle Vielfalt. Dort sitzen auch Vertreter vom Schiedsrichterwesen, vom Sportgericht und aus dem Lehrbereich. Spannender, aber auch schwieriger ist für mich die Zeit zwischen den vier jährlichen Sitzungen. Da geht es darum, im Verband etwas nach vorne zu bringen und Themen anzutreiben, die einen bewegen.

Stößt du eher auf offene Ohren oder rennst gegen Mauern?

Das Thema sexuelle Vielfalt war vor meiner Zeit in der Kommission so noch nicht vertreten, das wurde eher marginal am Rande mitbehandelt. Da hat sich aber einiges getan. Der HFV hängt beim Verbandstag oder beim Jahresempfang die Regenbogenfahne mit dem HFV-Logo auf, das war durchaus ein kleines Politikum. Für den Verband war das ein großes und starkes Zeichen auf das man, wie ich finde zu recht, stolz ist. Natürlich gibt es auch Widerstände, aber insgesamt gibt es doch einen klaren Rückhalt.

Der HFV zeigt Flagge

Bei vielen Veranstaltungen hisst der Verband inzwischen die Regenbogenflagge. Ein großer Schritt, findet Steffen Fischer, der auch das Gesicht einer Kampagne des HFV zum Thema ist.

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Mit welchen Schwierigkeiten hast du zu kämpfen?

Ich würde nicht von kämpfen sprechen. Ich denke, an vielen Stellen geht es eher um das Beseitigen von Unwissenheit, die durch einen fehlenden Kontakt mit dem Thema entsteht. Dadurch gibt es viele Vorbehalte und blanke Stellen bei Menschen, die so etwas nicht kennen. Da ist dann eben ein schlechter Pass ein »schwuler« Pass. Die sagen oft selber, dass sie schwule Freunde haben und das gar nicht diskriminierend meinen. Dort eine Sensibilisierung zu schaffen, ist der wichtigste Teil meiner Arbeit.

Siehst du das in erster Linie als Aufgabe der Trainer, dieses Bewusstsein zu schaffen?

Am liebsten würde ich das in die Grundausbildung von allen Trainern und Schiedsrichtern mit aufnehmen. Das ist allerdings eine ziemlich große Aufgabe, weil die Anforderungen an den Trainer und Jugendleiter heutzutage ohnehin sehr gestiegen sind. Nicht zuletzt kommt das durch die zunehmende Professionalisierung, die der Fußball durchgemacht hat. Das zieht sich durch alle Ebenen und dadurch werden die Lehrpläne immer voller. Wir wollen natürlich genau dort ansetzen.

Wie kann man den Vereinen und Übungsleitern denn das Thema Diskriminierung nahe bringen?

Wir wollen den Trainern ja auch mitgeben, dass es sich für sie lohnt, ein angstfreies Umfeld zu schaffen. In einer weltoffenen Stadt wie Hamburg sinkt einfach die Zahl derjenigen, die sich einen Spruch wie »schwuler Pass« bieten lassen. Das ist wiederum ist eine große Chance für Vereine, die sich öffnen und sich klar positionieren. Wir stehen für eine bestimmte Art von Fußball, die für eine Antidiskriminierung und Toleranz steht. Meine These ist, dass diese Vereine davon profitieren werden und die anderen künftig Probleme bekommen werden. Divers zusammengesetzte Teams in wirtschaftlichen Unternehmen schlagen ja auch nachweislich einheitlich aufgestellte Teams.

In der Öffentlichkeit ist das Thema sehr präsent, viele Bundesligisten schreiben sich Toleranz auf die Fahnen. Ist das eher PR und an der Basis auf den Amateurplätzen ändert sich wenig?

Ich glaube, dass man tatsächlich zwischen Profi- und Amateurbereich deutlich unterscheiden muss. Ich finde es toll, was da oben passiert, dass Wolfsburg permanent mit dem Regenbogen als Kapitänsbinde spielt zum Beispiel, oder das breite Engagement des FC St. Pauli seit vielen Jahren. Der größere Leidensdruck liegt aber bei denen, die Diskriminierung in ihrem fußballerischen Alltag erleben. In Stadien gibt es inzwischen, denke ich, diverse Selbstreinigungskräfte. Es wird mehr drauf geachtet, was gerufen wird und da ist eine Menge in Bewegung. Ich kann auch die Widerstände inzwischen ein Stück weit nachvollziehen. Die Herausforderungen an den Fußball werden immer mehr. Der Umgang mit Themen wie Nachhaltigkeit und Rassismus spielt eine wichtigere Rolle. Ich denke, dass der Fußball zu groß und wichtig ist, als dass man sich diesen Themen verstellen könnte. Der DFB ist der größte Sportverband der Welt und wir müssen alle zusammen an diese Themen ran. Wir sind da noch längst nicht am Ziel, denn die Flächenarbeit muss eben im Amateurbereich geleistet werden

Steffen Fischer kickt auch aktiv beim SC Sternschanze, etwas Unangenehmes ist ihm selbst im Fußball-Umfeld noch nicht passiert

Gibt es denn viele Austausch zwischen den Verbänden und mit dem DFB?

Es gibt einen Austausch und im DFB ist der in der Arbeitsgemeinschaft Vielfalt organisiert. Dort wird die Kommissionsarbeit in den Verbänden widergespiegelt. Auch innerhalb des Themas sexuelle Vielfalt gibt es Austausch zwischen den Landesverbänden, aber da sind die Unterschiede recht groß. Die Verbände der Stadtstaaten sind da schon recht weit, in anderen Landesverbänden gibt es diese Positionen so noch nicht und die Aufgaben werden von Mitarbeitern der Geschäftsstelle mit übernommen. Trotzdem gibt es auch von dort ein Bewusstsein und klare Ansagen, dass es um ein wichtiges Thema geht, das nicht links liegen gelassen wird. Berlin ist ganz weit vorne, dort wurde zum Beispiel auch die Möglichkeit geschaffen, »divers« als eine dritte Option in den Spielerpass mit aufzunehmen. Darauf arbeite ich auch hin, denn das ist für den Fußball wie bei allen binär aufgestellten Sportarten ein großes Problem.

Was wäre denn da deiner Meinung nach eine gangbare Lösung?

Die Lösung aus Berlin ist schon sehr gut, auch wenn es da Kompromisse gibt. Dort gibt es die Zulassung von bis zu zwei Spielern pro Team, die in diesen »divers-Bereich« fallen. Es gab da in der Vergangenheit allerdings auch sehr unangenehme Auseinandersetzungen. Ein Vereinspräsident hat sich durch alle Instanzen des Sportgerichts geklagt, weil eine Person mitgespielt hat, deren Transitionsphase vom Mann zur Frau noch nicht vollständig abgeschlossen war. Das Geschlecht »Frau« war schon im Personalausweis eingetragen, aber noch nicht im Personenregister. Obwohl das entscheidende Tor gefallen ist, bevor die Spielerin überhaupt auf dem Platz war, hat er vor Gericht Recht bekommen. Der DFB arbeitet da an einer flächendeckenden Lösung.

Bist du denn Anlaufstelle für Spieler, die in ihrem Verein Probleme haben?

Das möchte ich sehr gerne sein. Es gibt dazu auch schon ein Konzept einer Art Kummerkasten auf anonymer Ebene. Bisher hakt es noch an technischen Herausforderungen. Ich finde das eine sehr wichtige Funktion. Im Augenblick gibt es sehr wenige Rückmeldungen aus den Vereinen, ich glaube aber das liegt daran, dass viele noch gar nicht wissen, dass es eine Anlaufstelle gibt.

Du spielst selbst schon lange aktiv, hast du denn persönlich schlechte Erfahrungen gemacht?

Ich habe mit fünf angefangen, Fußball zu spielen, mein Vater und mein Opa waren beide Fußballer, für mich war das selbstverständlich. Irgendwann in der Pubertät habe ich gemerkt, dass bei mir etwas ein bisschen anders ist. Ich hab länger nichts gesagt. Aber unter meinen Mannschaftskameraden waren einige meiner engsten Freunde und für die hat sich auch nach meinem Coming-Out gar nichts verändert. Die haben sehr entspannt reagiert. Ich komme aus einem kleinen Ort, diejenigen, die es interessiert hat, wussten es, das Interesse war dann aber auch relativ schnell wieder vorbei. Aber ich hatte auch Glück, mir ist im Fußball-Umfeld nie etwas Unangenehmes passiert

Kontaktstellen: Unter diesen Adressen findet ihr kompetente Ansprechpartner*innen

Hamburger Fußball-Verband
Steffen Fischer (steffenfischer1@gmx.de)

Berliner Fußball-Verband in Kooperation mit dem LSVD Berlin-Brandenburg
Christian Rudolph  (christian.rudolph@lsvd.de)
Anonymes Postfach des Berliner Fußball-Verbandes:berliner-fussball.de/soziales/praevention/anonymes-postfach

Bremer Fußball-Verband
Niklas Blome (niklas.blome@bremerfv.de)

Badischer Fußballverband
Sven Wolf (sven.wolf@badfv.de)

Deutscher Fußball-Bund
Claudia Krobitzsch (claudia.krobitzsch@dfb.de)

Informationsseiten des DFB
dfb.de/vielfaltanti-diskriminierung
dfb.de/vielfaltanti-diskriminierung/fussball-und-homosexualitaet

Wenn du nicht in einem dieser Verbände spielst, kannst du dich trotzdem vertrauensvoll an einen dortigen Ansprechpartner wenden. Die jeweilige Person wird sensibel mit deinen Daten umgehen und eine Kontaktperson in deinem Verband finden, wenn du das wünschst

 

Machen sich Jugendliche vielleicht zu viele Sorgen vor ihrem Coming-Out?

Das kann man, glaub ich, nicht verallgemeinern. Es gibt solche und solche Vereine und Trainer. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Mir fällt es schwer zu sagen, jeder der sich sicher fühlt, sollte das einfach machen. Ich weiß auch, wie schwer es ist, wenn man zum Beispiel auf dem Dorf aufgewachsen ist und dort spielt. Da geht es nicht so einfach zu sagen: Ich hab mich geoutet, mein Team ist damit nicht klar gekommen, also spiel ich einfach zwei Orte weiter. Der entscheidende Punkt ist viel früher. Es soll keiner aufhören Fußball zu spielen, obwohl er eigentlich unglaublich gerne kickt, wenn er merkt, dass er oder sie anders ist. Das ist die wichtige Situation für Jugendtrainer, dass sie an der Stelle da sind und darauf achten.

Hast du selbst als Spieler auch keine Probleme mit Zuschauern oder Gegnern auf dem Platz erlebt?

In unserer letzten Kreisligasaison gab es die Situation, bei dem nach einem Foul der gegnerische Spieler quer über den Platz gerufen hat »Du schwuler Hund«. Der Schiri hörte das und holte ihn zu sich. Dann kam die Erklärung: »Ich habe gehört was Sie gesagt haben, ich müsste Sie eigentlich vom Platz stellen aber ich geben Ihnen jetzt Gelb.« Wir haben nach dem Spiel noch kurz überlegt, ob wir den Vorfall melden sollen, aber danach macht man auch kein großes Fass mehr auf. Das ist eine ganz typische Situation. Im digitalen Spielbericht gibt es mittlerweile den Diskriminierungs-Button. Es gab seit der Einführung bei der großen Anzahl an Spielen allerdings eine unglaubwürdig geringe Zahl an Rückmeldungen. Der Hintergrund könnte sein, dass die Schiedsrichter selbst nicht so genau wissen, was für Konsequenzen eine Meldung über den Button hat: Gibt es dann einen Sonderbericht, gibt es eine extra Verhandlung, geht das direkt in die DFB-Zentrale, habe ich noch mehr Aufwand als Schiedsrichter? So sieht die Realität im Spielbetrieb aus.

Die Diskussion um das erste Coming-Out im Profifußball kam über den Twitter-Account »Gay_Bundesligaspieler« noch einmal hoch. Ist so eine Diskussion hilfreich?

Es gibt ja immer diese Diskussion darum, ob es die große Befreiung wäre, wenn sich ein Bundesliga- oder noch besser Nationalspieler outet. Meine Grundeinstellung dazu ist, dass das Problem im Amateurbereich liegt und ein schwuler Bundesligaspieler nicht so viel verändern würde. Letztlich sind Profis Einzelunternehmer, die auf den Folgevertrag hoffen. Von denen zu erwarten, dass sie nach vorne gehen und stellvertretend für die Community sprechen, ist auch einfach falsch.

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Die Eurogames 2020

Die Eurogames sollen in diesem Jahr vom 05.- 09. August stattfinden. Über 4.000 Teilnehmende werden für das LGBQT-Event an den Rhein reisen. Der Fußball-Wettbewerb mit Groß- und Kleinfeldturnier ist so etwas wie die inoffizielle Europameisterschaft. In der Hobby-Kategorie wird auch Steffen Fischer mit seinem Hamburger Team »Ballboys« antreten. Überproportional vertreten sind übrigens englische Mannschaften, besonders in London und Manchester gibt es eine große schwule Fußball-Szene.

Glaubst du nicht, dass ein schwuler Profi eine symbolische Öffentlichkeitswirkung haben könnte?

Die Frage ist immer, was die Konsequenzen wären. Diejenigen, die das jetzt nicht akzeptieren, würden das auch danach nicht tun. Dann wäre das auch nach Thomas Hitzlspergers Outing schon geschehen. Ganz viele Dinge passieren eher knapp unter der Wahrnehmungsgrenze im sportlichen Alltag. Wenn 14, 15-jährige Spieler, die gerade nicht wissen »steh ich auf Jungs oder auf Mädchen?« sich permanent Sprüche anhören müssen wie: »Spiel nicht wie 'ne Schwuchtel!« oder »Bist du überhaupt ein Mädchen?« Und ganz heftig ist es für Transgender-Menschen. Da ranzugehen und eine Sensibilisierung schon bei den Jugendlichen und Jugendleitern zu schaffen, was solche unbedacht gesagten Dinge anrichten, ist meiner Meinung nach wichtiger, als das Coming-Out eines Fußballstars.

Sind denn die Themen im Frauenfußball ähnlich?

Im Frauenfußball war das Thema Homosexualität aus meiner Sicht länger stillschweigend akzeptiert, was natürlich auch nicht die perfekte Lösung war. Trotzdem war es insgesamt ein toleranterer Raum. Gerade aber verändert sich dort viel. Denn der Frauenfußball wächst ja enorm und wird zu einem echten Breiten und vor allem Spitzensport. Damit kommt auch eine Sexualisierung des Frauenfußballs, das finde ich eine kritische Entwicklung, die viel mit Vermarktung zu tun hat. Das zieht den Sport raus aus einer eher toleranten Nische, in der er vorher war. Von einem Ort, an dem unterschiedliche Frauen so akzeptiert worden sind, wie sie waren, hin zu dem Bild einer »optimalen« Bundesligaspielerin, die 1,80 m groß ist, blond und gerade noch so akzeptable Sport-BH Maße hat. Das Nischendasein hat auch ein Stück weit geschützt, jetzt müssen wir gemeinsam dafür sorgen, dass die Toleranz auch weiter erhalten bleibt.

Was kann denn ein heterosexueller Mitspieler ganz konkret machen, wenn er eine diskriminierende Beleidigung mitbekommt?

Ich mag den Gedanken der solidarischen »Straight Allies«, also »heterosexuellen Verbündeten«. Ich glaube, es geht in den jeweiligen Situationen einfach darum, klar zu machen, dass so eine Bemerkung beleidigt und nicht angebracht ist. Das sollte im besten Fall nicht mit dem erhobenem Zeigefinger passieren, sondern mit Selbstverständlichkeit und einer Prise Humor. Der Pass war nicht schwul, der Pass war einfach scheiße. Lasst uns das doch auch so sagen.

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