Trailrunning - Was ist das & welche Vorteile hat es?
Trail-Running

Trailrunning

Laufen über Stock und Stein

Abseits der Pfade

Laufen mit mehr Abwechslung

So mancher Trend kommt, um alsbald wieder zu gehen. Trailrunning wird bleiben. Denn wohl keine andere Art des Laufens ist so abwechslungsreich. So wie der Fisch schwimmt und der Vogel fliegt, ist das Laufen wohl die natürliche Fortbewegungsart des Menschen.

Erst recht, wenn du es abseits geteerter Wege praktizierst. Abgesehen von der frischen Luft in freier Natur liegt es am wechselnden Untergrund und an den vielfältigen Sinneseindrücken, dass Trail-Running nicht mehr so schnell von der sportlichen Bildfläche verschwinden wird.

Man sagt ja, dass Trail-Running dort beginnt, wo die befestigten Wege aufhören. Und genau dort wollen wir gleich losstarten mit der Frage, warum eigentlich das Querfeldein-Laufen deinem Körper in vielerlei Hinsicht so gut tut.

Die Vorteile:

  • Mal bergauf, dann bergab, erst Schotter, dann weiches Moos und zwischendurch ein kleines Hindernis zum Überspringen: Abwechslungsreiche Wege sorgen dafür, dass du beinahe jeden Schritt anders setzen musst und dafür, dass du den Bewegungsapparat auf unterschiedliche Weise forderst.
  • Zudem erweist sich Trailrunning als äußerst effektive Methode, um die Grundlagenausdauer auf Vordermann zu bringen, die die Basis für alle weiteren Trainingsinhalte – vom Kraft- bis zum Techniktraining – bietet.
  • Trailrunning bietet außerdem quasi im Vorüberlaufen einen enormen Koordinationseffekt. Das ständige Anpassen an den Untergrund fordert deinen Bewegungsapparat auf vielfache Weise. Anders als beim Laufen auf Asphalt müssen die Fußsohle und die Gelenkstellung ständig den Untergrund erfühlen, um dem Körper Halt zu geben und die Balance zu stabilisieren.
  • Weitere positive Nebeneffekte: Weil du immer ein Auge auf den Weg haben musst, stärkt das Laufen deine Konzentrationsfähigkeit.
Trail-Running: Laufen abseits der Pfade
Trail-Running: Laufen über Stock und Stein

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Auf die richtigen Schuhe kommt es an.

Neben passender, atmungsaktiver Sportkleidung sind vor allem spezielle Trailrunning-Schuhe wichtig. Normale Laufschuhe würden den Anforderungen und Belastungen nicht standhalten. So bieten Trailrunning-Schuhe einen weitaus stabileren Halt im Bereich des Mittelfußes.

Bei vielen Modellen ist zudem die Schnürung verdeckt. Das ist ideal, wenn man durch Gestrüpp läuft und sich nicht verfangen will. Ganz wichtig für Trailrunning-Schuhe sind die Sohlen mit einem tieferen Stollenprofil und der optimalen Gummi-Mischung für die richtige Traktion.

Natürlich stehen dir alle SPORT 2000 Fachgeschäfte immer gerne für eine individuelle Produkt- oder Kaufberatung zur Verfügung. Hier kannst du dich außerdem vorab über die perfekte Trailrunnung-Ausrüstung informieren:

Experte Annette Kilian

"Nicht vergessen: In der Wildnis immer an die Sicherheitsmaßnahmen denken. Handy und Erste-Hilfe-Set sind Pflicht."


Annette Kilian
SPORT 2000 Zentrale

So findest du die richtige Trailrunning-Route!

Das Beste beim Trailrunning ist, dass du keine angelegten Wege benötigst – du kannst jederzeit und überall starten, ganz gemäß dem Motto: Der unzugängliche Weg ist das Ziel. Ob querfeldein über Stock und Stein, durch Sand oder sogar Matsch – Trailrunning bedeutet pure Kraftanstrengung und natürlich eine Menge Spaß.

Beim Start in die Trailrunning-Karriere empfehlen sich kürzere Laufeinheiten zu Beginn, damit sich all deine körperlichen Leistungssysteme auf die neue Laufumgebung einstellen können. Damit du dich beim Laufen nicht verletzt oder überforderst, solltest du bei deinem Laufstil einige Dinge beachten: Beanspruche immer gleichmäßig beide Beine. Beim Bergauflaufen solltest du kleine Schritte machen und den Rücken gerade halten und dabei mit dem Vorfuß auftreten. Wenn es einmal zu steil wird, kannst du in Serpentinen den Berg hinauf laufen. Allerdings in nicht zu steilen Kurven, da sonst deine Knie zu stark belastet werden. Nimm also lieber ein paar Meter Umweg in Kauf. Bergab empfiehlt es sich, gleitend mit dem Mittelfuß aufzusetzen, damit du die Aufprall-Energie vorsichtig abfedern kannst. Viele Läufer begehen den Fehler und bremsen ab. Mach lieber die Schwerkraft zu deinem Freund und nimm den Schwung mit! Verzichte daher darauf, mit der Ferse aufzutreten, da es unnötig bremst und du den Druck auf deine Knie erhöhst.

Für noch mehr Abwechslung und den Austausch mit anderen Läufern bietet sich außerdem der Besuch eines Trailrunning-Events an. Dort kannst du neue Strecken und viele andere Trailrunner kennen lernen. Hier findest du einige Top Trail Events für 2017 in der Übersicht:

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