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In unserem Blog findest du Tipps und Inspirationen unterschiedlichster Themen und Sportarten. Viel Spaß beim Stöbern und Lesen.

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pulstreiber

Pulstreiber

Satte Outdoor-Action
Normalerweise hören wir die Rufe vom Kuckuck, das Rascheln eines Eichhörnchens in den Blättern oder das gemächliche Schellen der Kuhglocken, wenn wir draußen unterwegs sind. Doch manchmal ist es auch ein schon von Weitem vernehmbares lautes Lachen und ausgelassenes Schreien – dann, wenn das Herz vor Übermut einen Sprung macht! Wir verraten dir, wo du die Extraportion Outdoor-Spaß findest: ob hoch oben in luftiger Höhe oder weit unten in den dunklen Tiefen der Erde.
Hier findest du weitere Infos zu unseren vorgestellten Tipps:

www.eifeladventures.de

www.tandemfliegen.aero

www.kletterturm-bruehl.de

www.splashing-a.de

Höher, schneller, weiter: Wenn es dir zu Fuß zu langsam geht, dann ist Ziplining genau das Richtige für dich. Darunter versteht man die rasante Fahrt auf einer Seilrutsche von einem Punkt zum anderen – ganz spektakulär wird es dann bei der Überquerung von Schluchten oder Flüssen! Gesichert bist du mit einem Gurtsystem, damit dir auch nichts passiert. Eine einzelne Fahrt ist dir nicht genug? Dann solltest du dringend einen Stopp bei EifelAdventures in der rheinland-pfälzischenVulkaneifel einlegen: In Begleitung von professionellen Tour- Guides kannst du dort 12 Ziplines über das Berlinger-Bach-Tal erleben – in bis zu 50 Metern Höhe! Spaß und Action? Laufen hier wie am Schnürchen.


⁠Wenn dir das schwebende Gefühl zwischen Himmel und Erde gefällt, dann heb ab bei einem Tandemflug mit dem Gleitschirm. Kreise weit oben über der Erde, wo sonst nur Steinadler ihre Runden drehen! Du machst dir dabei das gleiche Prinzip zunutze wie dieser König der Lüfte: Lass dich von der aufsteigenden warmen Luft, der Thermik, nach oben tragen. Flugerlebnis Chiemgau bietet dir zum Beispiel die Möglichkeit, gemeinsam mit erfahrenen Tandempilot:innen die Freude am freien Flug zu entdecken.


⁠Unter einer Direttissima versteht man den kürzesten Aufstieg zu einem Gipfel – beim House-Running geht’s dagegen ganz ohne Umweg nach unten! Beim Kletterturm in Brühl nahe Köln kannst du diesen Nervenkitzel wagen: Gesichert mit Helm und Gurt lehnst du dich beim Start von der Plattform nach vorn und blickst dann in den Abgrund, der 50 Meter in die Tiefe reicht. Wenn es in deiner Magengrube flau wird, heißt es: „Los geht’s, ab nach unten!“ Ob in langsamen Schritten, im schnellen Lauf oder in ausgelassenen Sprüngen, bleibt dir da ganz selbst überlassen. Immer inklusive: ein echter Adrenalinschub.
Wenn es dich noch weiter in die Tiefe lockt, dann solltest du es einmal mit einer Höhlenwanderung versuchen: Dring unter fachkundiger Führung in das Innere eines Berges vor und lass dich von einer anderen Welt in den Bann ziehen. Absolute Dunkelheit, beklemmende Enge, unheimliche Stille, eine feucht-kühle Umgebung – hier sind Pioniergeist und Wagemut gefragt! Mit Splashing-A kannst du zum Beispiel eine Höhlentour im Allgäu, auf der Schwäbischen Alb oder in Vorarlberg wagen. Laufen, Abseilen, Klettern und manchmal sogar nur Schwimmen bringen dich dabei vorwärts. So tief unten wird es dir garantiert den Puls nach oben jagen!
rucksackapotheke

Rucksackapotheke

Erste Hilfe aus der Natur und ein Notfall-Kit für deine Wanderung
⁠Bringen dich wieder auf die Beine:
Beifuß, Arnika, Spitzwegerich und Co.
Gestolpert, gezerrt oder gestochen: So viel Spaß es auch macht, draußen aktiv zu sein, so schnell kann auch mal etwas danebengehen. Das muss dich aber noch lange nicht aufhalten – ist doch gegen viele Beschwerden ein Kraut gewachsen.
Mit neuen Schuhen ist’s zum Beispiel schnell passiert: eine Blase am Fuß. Spitzwegerich (1) kann dir hier aus der Patsche helfen. Zerreibe einfach seine Blätter und lege sie auf die schmerzende Stelle. So kannst du die Bildung einer Blase abmildern. Mindestens ebenso unangenehm wie eine Blase ist ein Wadenkrampf. Für Entspannung sorgt hier Gänsefingerkraut (2): Zerreibe seine Blätter, lege sie auf die schmerzende Stelle und belasse sie dort einige Minuten. Du hast eher mit müden Füßen zu kämpfen? Die macht der Beifuß (3) wieder munter! Verwende einfach seine Blätter als Einlage in deinen Schuhen.







⁠Auch bei einer Prellung haben sich Hausmittel bewährt: Wenn du die betroffene Stelle gleich mit feuchten Umschlägen kühlst, dann schwillt sie nicht so stark an. Darüber hinaus kann Arnika dabei helfen, leichten Schmerzen entgegenzuwirken. Das ist auch ein toller Tipp bei Muskelkater: Lege einfach eine kühle Kompresse mit verdünnter Arnika-Tinktur auf die schmerzenden Stellen – das sorgt rasch für Linderung.
Mit den wärmeren Temperaturen kommen auch Mücken, Bremsen & Co. zurück. Und mit ihnen ihre lästigen Stiche. Damit es nicht ganz so arg juckt, beißt und brennt, lohnt sich ebenfalls ein Griff in die Naturapotheke: Der Frischsaft einer Zwiebel oder die gequetschten Blätter von Spitzwegerich oder Pfefferminze sind hier zu empfehlen. Mit diesen starken Ersthelfern aus der Natur bist du perfekt vorbereitet für den kommenden Outdoor-Sommer!
Im Anflug: unser Mückenschreck
Vertreibe fiese Stechmücken mit einer DIY-Duftkerze:
Schritt 1
Halbiere eine Orange oder Zitrone und höhle die Hälften aus.
Schritt 2
Setze mittig einen Flachdocht in die Schale.
Schritt 3
Fülle Kerzenreste in eine Plastiktüte und schmelze sie im Wasserbad.
Schritt 4
Mische etwas Geranien- oder Zitronenmelissenöl unter das Wachs.
Schritt 5
Fixiere die Dochte mit Zahnstochern und fülle das Wachs vorsichtig in die Schalenhälften.
Schritt 6
Bewege die Schalen nun nicht mehr und lasse sie auskühlen – fertig ist dein Mückenschreck!

Erste Hilfe to go
Allrounder für die Wundversorgung
Gezerrte Finger beim Klettern oder doch „nur“ eine Blase an der Ferse? Leukotape ist ein vielseitiges Hilfsmittel, mit dem sich größere und kleinere Verletzungen tapen oder anderweitig versorgen lassen. Wo ein einfaches Pflaster nicht mehr ausreicht, können zum Beispiel sterile Kompressen mit Leukotape über der Wunde fixiert werden. Selbst deinen Rucksack oder andere Ausrüstungsgegenstände kannst du damit provisorisch reparieren!
Neben dem Leukotape gehört das Deuter First Aid Kit zu deiner Wanderausrüstung auf alle Fälle mit dazu.

Nicht nur Proviant gehört in den Rucksack!

Mit diesem Notfall-Kit bist du für dein nächstes Abenteuer gerüstet.

Was ist mit Medikamenten?
Wunddesinfektionsmittel nehmen oft viel Platz und Gewicht im Rucksack ein und verfügen nur über eine begrenzte Haltbarkeit. Hier reichen meist kleinere Mengen, die du zudem alle zwei Jahre austauschen solltest. Da die Medikamentenabgabe durch medizinisch ungeschulte Personen immer mit Risiken verbunden ist, ist es nicht empfehlenswert, ein komplettes Notfall-Arsenal für alle deine Mitabenteurer einzupacken.
Beschränke dich stattdessen nur auf die Medikamente, die du selber dringend benötigst – wie zum Beispiel Insulin oder ein Asthma-Mittel.

So machst du auf dich aufmerksam
Im Fall der Fälle ist nicht nur die Versorgung von Verletzungen wichtig, sondern auch, dass du weitere Helfer auf dich und deine Begleiter aufmerksam machen kannst. Mit einer Trillerpfeife, einem Spiegel, deiner Stirnlampe oder speziellen Mini-Leuchtraketen kannst du Signale senden, die es der Bergrettung einfach machen, dich zu finden.
Wird jemand aus der Gruppe zum Hilfeholen losgeschickt, ist es nützlich, wenn du Papier und Stift im Rucksack hast, um kurze Nachrichten senden zu können. Ein Bleistift ist dabei übrigens die verlässlichere Wahl, da die Kugelschreibertinte auch einfrieren kann.


Checkliste im Überblick:
Einmalhandschuhe
Heftpflaster
Sterile Kompressen
Leukotape
Wunddesinfektionsmittel
Medikamente für den eigenen Bedarf
Dreiecktücher
Sonnencreme oder Sunblocker
Alu-Decke oder isolierende Sitzmatte
Signalspiegel aus Metall
Trillerpfeife
Papier und Bleistift
Taschen- oder Stirnlampe
Mini-Leuchtrakete
Taschenmesser
wandern-mit-stoecken

Wandern mit Stöcken

Über Stock und Stein
Mit dem optimalen Begleiter an der Hand!
Richtig gehandhabt können Wanderstöcke während deiner Bergtour eine wertvolle Gleichgewichtshilfe und eine echte Entlastung für Muskeln, Wirbelsäule und Gelenke sein. Doch nicht nur die Technik will gelernt sein – auch der gezielte Einsatz ist wichtig. Um deine eigenständige Trittsicherheit und Balance nicht zu verlieren, solltest du deine Stöcke nicht pauschal in jedem Gelände verwenden, sondern nur da, wo volle Unterstützung gefragt ist.


⁠Aufstieg mit der Doppelstock-Technik
Die optimale Stocklänge für den Aufstieg ermittelst du, indem du deine Stöcke parallel auf den Grund stellst. Wenn deine Ellenbogen dabei um 90° angewinkelt sind, stimmt die Länge und es kann losgehen. Führe beide Stöcke immer synchron nach vorne, um den Aufstieg mit beiden Armen gleichzeitig zu unterstützen.
Je mehr Kraft du mit deinen Armen aufbringen kannst, desto stärker wird deine Beinmuskulatur entlastet. ⁠

Parallel zum Hang in der Traverse
Während du die Wanderstöcke in relativ ebenem, nicht so anspruchsvollem Gelände lieber im Rucksack verstaust, sind sie in steilen Passagen parallel zum Hang eine wichtige Stütze. Beim Traversieren solltest du den talseitigen Stock etwas verlängern und den bergseitigen Stock leicht verkürzen, um die Hangneigung auszugleichen.
Nimm für ein besseres Gleichgewicht die bergseitige Hand aus der Schlaufe und fasse den Stock etwas weiter unten am Schaft, so dass deine beiden Hände immer auf ähnlicher Höhe sind.


⁠Sicherer Abstieg
Für den Abstieg solltest du deine Stöcke um etwa 5 bis 10 cm verlängern, damit du dich weiter nach vorne abstützen kannst. Nimm außerdem deine Handgelenke aus den Stockschlaufen, um dich im Falle eines Sturzes schnell mit beiden Händen abfangen zu können.
Setze beide Stöcke weit nach unten auf und lass Ellenbogen und Oberarmmuskeln wie eine Feder wirken, um dich bestmöglich zu entlasten. ⁠



Die Vorteile:
Gewichtsverteilung auf Arme und Beine entlastet Gelenke, Muskeln, Sehnen und Wirbelsäule. Aufrechte Haltung erleichtert die Atmung.
Die Lastverteilung auf vier Punkte bedeutet weniger Arbeit für jeden beteiligten Muskel. Du bist bergauf und bergab länger leistungsfähig.
Bergab fängst du mit deinen Trekkingstöcken enorme Kräfte ab, gleichzeitig verbessert der zusätzliche Bodenkontakt Balance- und Gleichgewichtsgefühl in anspruchsvollem Gelände – besonders bergab.
Die Gewichtsverteilung auf Arme und Beine reduziert die Belastung des gesamten Bewegungsapparates – Schritt für Schritt.


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Waldbaden: Entschleunigen mit allen Sinnen

Waldbaden ist einfach wunderbar. Wenn man beim Waldbaden von einem Badezusatz sprechen wollte, wäre es ein Dreiklang aus Zeit, Achtsamkeit und Entschleunigung. Wer denkt, er taucht mal eben ins satte Grün ein, um dann schnell, schnell zum nächsten Termin zu hetzen, wird die Essenz nicht finden, die dieses bedächtige Verbinden mit der Natur bereithält. Ein kleiner Exkurs in diese neue Art des Auftankens.

⁠Eine Wonne fürs Wohlbefinden
Das Waldbaden bringt runter. In jeder Hinsicht. Man taucht wirklich in die Natur ein, nimmt bewusst wahr, mit Körperkontakt, und füttert alle Sinne. Wie riecht Moos? Wie fühlt sich Baumrinde an? Was taucht zwischen den unterschiedlichen Grüntönen an Farbflecken auf – kleine Käfer, Raupen, Schmetterlinge? Wie wirken die Baumwipfel, wenn man mal die Perspektive wechselt und sie liegend vom Waldboden aus betrachtet? Man entdeckt den Wald neu auf diese Art. Intensiver als beispielsweise beim Spazierengehen. Und spürt förmlich, wie gut das Körper, Geist und Seele tut.


⁠ ⁠Schnuppern, abhängen, übernachten ... Waldfreuden ohne Ende
Es gibt zahlreiche Kursangebote rund ums Waldbaden. Wer sich erst mal herantasten will, fängt mit einem Schnupperkurs an, wer schon auf den Geschmack gekommen ist, entscheidet sich vielleicht sogar für eine Nacht unter Bäumen in der Hängematte. So oder so – die tiefe Verbundenheit mit dem Wald ist ein eindrucksvolles Erlebnis, das bleibt!


Waldbaden, ein Kinderspiel
Auch für Kinder und Familien ist Waldbaden ein besonderes Vergnügen. Selbst kleine Energiebündel kommen hier zur Ruhe und ins achtsame Staunen, begeistern sich fürs Entdecken und lernen spielerisch die Schätze des Waldes kennen. Und damit sind explizit nicht nur Kastanien, Tannenzapfen, Stöcke und Steine gemeint. Es heißt auch: Ohren spitzen! Welche Laute bringt der Wald hervor? Augen auf! Was kannst du entdecken, wenn du dich mucksmäuschenstill verhältst? Dabei wird für alle spürbar, welch beruhigende Wirkung der Wald entfaltet. Eine wahre Kraftquelle, die über die stillen gemeinsamen Stunden hinaus Entspannung und Glücksgefühle schenkt.
schoenster-spielplatz

Der schönste Spielplatz ist draußen!

In der Natur kannst du dich so richtig kreativ austoben, denn sie liefert alle Bausteine.
„Mir ist laaaaaaaaaangweilig.“ Ein Satz, der Eltern verfolgt. Mit einfachen Spaziergängen kommt man nicht dagegen an. Auch der immer gleiche Spielplatz um die Ecke verliert irgendwann seinen Reiz. Dann ist es Zeit für einen Ausflug in die Natur. Muss gar nicht weit sein, aber wild. Ein Bach, der in seinem natürlichen Bett plätschert. Ein Stück Wald, das Unterholz bietet. Kombiniert mit einer Menge Ideen, was man damit alles anfangen kann. Das sind die optimalen Zutaten für einen perfekten Tag. Ein paar Inspirationen geben wir euch mit auf den Weg. ⁠
⁠Naturmandalas legen – ganz herrlich im Herbst
Zuerst mal alles sammeln, was der Wald hergibt – und das ist im Herbst jede Menge: Kastanien, Moos, Tannenzapfen, Blätter, Zweige, Eicheln, Steine, Bucheckern und so weiter. Dann ein freies Stück Waldboden suchen und einfach anfangen, mit den Waldschätzen ein Mandala zu legen. Das Wort „Mandala“ bedeutet Kreis, der Kreis steht für das Ganze. Mandalas sind in der Regel so aufgebaut, dass alles auf die Mitte zuläuft. Symbolisch für die Konzentration auf das Wesentliche. Das Zentrum dient als Sammelpunkt der Energien. Und zieht auch die Energie der kleinen Künstler:innen in seinen Bann – selbst eine ganze Horde Kinder kann damit versunken über Stunden beschäftigt sein. Zum Schluss gibt es natürlich tolle Erinnerungsfotos. Nicht nur deswegen mit Sicherheit ein Ausflug, der bleibt.


Bachbettsafari – Spaß im Nass
Man braucht: einen Bach. Ein Badethermometer. Gummistiefel oder Wasserschuhe. Eine Lupendose pro Kind … und los geht’s. Am besten einen Bachlauf ansteuern, der ab vom Schuss liegt und sich gelassen durch die Landschaft schlängelt. Aufgabe der Erwachsenen ist es, sich vorab ein paar Fragen zu überlegen, mit denen man die Kinder bei der Stange hält, zum Beispiel: Welche Temperatur hat das Wasser? Wenn alle geschätzt haben, kommt das Thermometer zum Einsatz, um zu sehen, wer richtig liegt. Dann kann man Tiere aufzählen, die im oder am Wasser leben. Und Wasserpflanzen entlang des Wegs benennen. So geht das, bis man zu einer geeigneten Stelle kommt, an der die kleinen Forscher:innen mit ihren Gefäßen losziehen, um Tiere zu suchen und mit etwas Glück und Geschick auch zu fangen: Larven, Wasserläufer, Schnecken, kleine Fische – was sich so tummelt rundum. Die lebendigen Fundstücke werden dann gemeinsam begutachtet, um sie anschließend wieder in die Freiheit zu entlassen. Ein Wildnis-Abenteuer, das allen richtig Spaß macht.


Naturmemory: Stein zu Stein, Blatt zu Blatt, Rinde zu Rinde
Wie bei Memory generell geht es auch hier darum, sich möglichst viel zu merken und das ein oder andere Match zu finden. Ein Kind oder Elternteil zieht los und sammelt, was die Natur hergibt: kleine Steine, bunte Blätter, Tannennadeln, Eicheln, ein Stück Baumrinde von einem toten Ast, Kastanien – schön ist es, wenn man darauf achtet, nichts abzureißen, was noch blüht oder wächst. Die Sammlung zeigt man seinen Mitspieler:innen gut 30 Sekunden – und dann stürmen alle los, um möglichst die gleichen Dinge zu finden. Wenn sie mit ihrer Beute zurück sind, wird geschaut, wer die meisten Übereinstimmungen hat – der ist Memory-Champ und bekommt einen Waldorden! Dazu ein Stück Schnur griffbereit haben, an dem man eins oder mehrere der Fundstücke leicht befestigen kann. ⁠ ⁠
Laterne, Laterne, Sonne, Mond & Blätter
Herbstlicher Hingucker: eine Laterne mit bunten Blättern. Und gleich zwei Nachmittage Beschäftigungsprogramm. Zuerst bunte, hübsch geformte Blätter sammeln. Die trocknet man, am besten in einem dicken Buch, damit sie schön glatt werden. Nach gut einer Woche geht’s ans Basteln: Auf ein transparentes Pergamentpapier nach Lust und Laune Blätter kleben. Dann wird das Pergament um eine runde Käseschachtel aus Pappe geklebt, die oben und unten Stabilität gibt. Oben vorher ein Loch reinschneiden für das Licht, eine Schnur quer über dem Loch befestigen, fertig. Auch schön sind übrigens Windlichter für Garten oder Balkon nach dem gleichen Prinzip – nur werden hier die Blätter direkt auf ein Einmachglas geklebt. Leuchtendes Beispiel für ein ausgesprochen kreatives Haus.
⁠ Ein Tag in der Steinzeit
Vermutlich reicht ein Tag gar nicht. Mit Steinen lässt sich nämlich wirklich viel anfangen. Zum Beispiel kann man tolle Steinpyramiden bauen. Oder die Steine zu Türmen stapeln, das erfordert mehr Geduld und ein gutes Auge für zueinander passende Formen, sieht aber spektakulär aus. Die hohe Kunst, ist Steine übers Wasser flitschen zu lassen – ein- bis zweimal klappt immer, wer zehn Sprünge und mehr schaffen will, muss schon ganz schön üben. Den Rekord hält laut Internet der US-Amerikaner Kurt Steiner, der es geschafft haben soll, den Stein 88- mal springen zu lassen. Wow. Wenn man an einem steinigen Ufer Platz hat, kann man Stein-Boule spielen: Einer wirft einen kleinen Stein vor und alle anderen müssen mit ihren Steinen versuchen, so nah wie möglich daneben zu landen. Auch schön: Ein paar kleine Steine mitnehmen und zu Hause bemalen – daraus lassen sich tolle Muster oder Tiere legen. ⁠
schlafen-unterm-himmelszelt

Schlafen unterm Himmelszelt

Rundherum nichts als Natur.
Ein Traum!
Es gibt sie noch: die Spots, an denen alles, was deine Ohren wahrnehmen, Ruhe ist. Und absolut nichts den Blick in die Sterne stört. Sie sind rar, diese Plätze. Und eigentlich fast ausschließlich denjenigen vorbehalten, die sich für ein naturnahes Leben entschieden haben. Aber die Möglichkeiten, solche Plätze zu entdecken, werden mehr. Und das ganz legal – außerhalb der Grauzone des wilden Campens. Hier kommen ein paar Geheimtipps unter uns Outdoor-Fans.
⁠Die Sehnsucht nach Freiheit
Naturliebhaber kennen das Problem: Wer ab vom Schuss übernachten möchte, bekommt auf Campingplätzen in der Regel einen fest definierten Platz inmitten vieler anderer zugewiesen. Mit Outdoor-Erlebnis hat das in den meisten Fällen nicht mehr richtig viel zu tun. Stattdessen sind immer häufiger auch Animationsprogramm, Bars und Funparks geboten. Stille? Fehlanzeige. Sterne? Verblassen im künstlichen Licht der Laternen und Leuchtreklamen.
⁠Ganz ohne Schnickschnack: So geht naturnah übernachten
Der Wunsch, nachhaltig zu reisen, und die Sehnsucht nach wunderschönen, individuellen Plätzen unter freiem Himmel werden immer größer. Deswegen haben wir hier ein paar Orte für naturverbundene Menschen, die respektvoll und achtsam mit dem herrlichen Ambiente umzugehen wissen:
⁠ ⁠1 // Übernachten in alten Weinfässern
Direkt inmitten der Natur. Mit wunderbarem Ausblick. Eine Weinprobe bietet sich an, ist aber natürlich kein Muss. Gemütlich, urig, einladend. In einer Umgebung, die zu Ausflügen und Aktivitäten aller Art einlädt – ob walken, wandern oder mit dem Fahrrad die Gegend erkunden, überall winken tolle Touren. Und ein breites Angebot an Action – Attraktionen wie Sommerrodelbahn, Baumkronenpfad, Kletterwald und Adventure-Minigolf sind nicht weit. ⁠

⁠ ⁠2 // Übernachten im Baumhaus
Inzwischen gibt es Baumhaushotels über ganz Deutschland verteilt. Herrliches Gefühl, hoch oben in der Krone über die Natur zu blicken und alles quasi aus der Vogelperspektive zu betrachten. Von spartanisch bestückten Abenteuer-Quartieren bis hin zu Luxus-Lodges ist alles geboten. Hier lässt sich der Wald hautnah erleben. Ob man auf Robin Hood trifft, ist nicht gesagt, aber auch nicht ausgeschlossen. Auf alle Fälle etwas ganz Außergewöhnliches, so ein Aufenthalt im Baumhaus. ⁠

⁠ ⁠3 // Übernachten im Schlafstrandkorb
Total kuschlig am Strand: Nachts verwandelt sich der Strandkorb in ein komfortables Doppelbett mit Kojencharakter, Blick auf den Sonnenuntergang garantiert. Wunderschön. Wild. Und wirklich etwas Besonderes. Zum Beispiel in der in der Familienlagune Perlebucht in Büsum.



⁠Mehr über die außergewöhnlichen Übernachtungsmöglichkeiten findest du hier:

www.mycabin.eu

www.taufsteinhuette.de/uebernachten-im-weinfass

www.traumquartiere.de

www.buesum.de
naturverbunden

Naturverbunden

Die besten Tipps für deinen Outdoor-Herbst
Wer ständig am Smartphone hängt, verliert den Kontakt zur Natur? Das muss nicht sein! Mit unseren App-Empfehlungen aus der MISSION OUTDOOR Redaktionwird dein Handy zum smarten Weggefährten. Alle hier vorgestellten Apps sind erhältlich im Apple Store und im Google Play Store. ⁠ ⁠⁠
⁠KOMOOT: das sportliche Multitalent
Schöner Waldspaziergang, gemütliche Radtour, anspruchsvolle Bergwanderung oder wilder Ritt auf einem MTB-Trail:komoot ist genauso vielseitig wie du. Finde mit der App Tourenvorschläge, die deinem Leistungsniveau entsprechen, plane eigene Routen, lass dich zum Ziel navigieren und teile dein Erlebnis mit der ganzen Community. Das nächste Outdoor-Abenteuer ist so nur einen Swipe entfernt!


⁠FLORA INCOGNITA: die Pflanzenwelt to go
Was blüht denn da am Wegesrand? Und was ist das für ein Strauch? Mit der App Flora Incognita kannst du die Pflanzenwelt um dich herum mit wenigen Fingertipps besser kennenlernen. Zahlreiche Wissenschaftler waren an der Entwicklung beteiligt, deshalb kannst du mehr als 4.800 verschiedene Arten zuverlässig bestimmen. Einfach Foto von der Pflanze knipsen – einen Augenblick später erfährst du alles Wissenswerte darüber!


⁠ALPENVEREINAKTIV: die flinke Bergziege unter den Apps
Dich treibt es hoch hinaus? Dann ist die App alpenvereinaktiv genau das Richtige für dich: In dem Tourenportal der Alpenvereine von Deutschland, Österreich und Südtirol findest du tolle Tipps für Wanderungen, Berg-, Kletter- oder Skitouren. Darüber hinaus erhältst du aber auch Updates zu Alpenvereinshütten, aktuellen Wetterbedingungen sowie wichtige Infos zu Sperrgebieten und Ruhezonen.

⁠DIE KLEINE WALDFIBEL: spielerisch den Wald entdecken
Hier ist aber einiges los! Unten am Boden krabbeln die Waldameisen umher, oben in den Baumwipfeln toben die Eichhörnchen herum. Mit der kleinen Waldfibel kannst du den Lebensraum Wald ganz neu entdecken: seine Bewohner, die Pflanzen darin und welche vielfältigen Aufgaben der Wald übernimmt. Komm mit auf einen ganz besonderen virtuellen Spaziergang, der nicht nur Kindern viel Neues und Spannendes verrät!


trittsicherheit

Trittsicherheit

Trittsicherheit & Schwindelfreiheit
Hoch hinaus
Aber sicher!
Trittfestigkeit und Schwindelfreiheit sind grundlegende Voraussetzungen, um sich sicher in größeren Höhen und unwegsamem Gelände bewegen zu können. Spezielles Training kann dir dabei helfen, die Koordination von Muskeln, Gelenksensoren und Nerven so zu schulen, dass du auch hoch oben in anspruchsvollem Terrain jederzeit stabil auf deinen Füßen stehst.


⁠ ⁠Kniebeugen
So trainierst du deine Beinmuskulatur für mehr exzentrische Kraft beim Bergabgehen: Stelle deine Füße parallel etwa hüftbreit auseinander und senke dann dein Gesäß möglichst langsam nach unten bis zur Sitzfläche des Stuhls. Dein Rücken sollte dabei gerade bleiben und der Oberkörper nur leicht nach vorne geneigt werden.
Halte die Muskelspannung auch, während du den Stuhl berührst, und richte dich dann ebenso langsam wieder auf. Für den Anfang genügen 10 Wiederholungen in 3 Sätzen, mit der Zeit kannst du den Trainingseffekt durch mehr Wiederholungen oder eine tiefere Sitzfläche noch steigern.


⁠Ausfallschritt
Mit dieser Übung stärkst du die Gesäßmuskulatur und die Muskeln der Oberschenkelvorderseite, um deine Beinachse zu stabilisieren: Stelle einen Fuß vor den anderen und setze ihn dabei nicht zu weit nach vorne. Gehe dann mit einer langsamen Tiefbewegung in die Knie, bis der Oberschenkel deines vorderen Beines im 90°-Winkel zu deinem Oberkörper steht.
Steige dann mit einem leichten Rückstoß zurück in die Ausgangsstellung und halte deinen Oberkörper möglichst gerade und ruhig. Wiederhole diese Übung ca. 15-mal in jeweils drei Sätzen mit kurzer Verschnaufpause dazwischen.


⁠Unterarmstütz
Der Klassiker für eine kräftige Rumpfmuskulatur – damit bringt dich so schnell nichts ins Schwanken: Beginne im Liegen und stütze deinen Oberkörper auf deine Unterarme. Deine Ellenbogen sollten sich dabei auf Schulterhöhe befinden und deine Füße nur mit den Zehen den Boden berühren.
Aus dieser Position heraus versetzt du nun deinen ganzen Körper in Spannung und bringst deine Hüfte in eine Linie mit Beinen und Schultern. Halte diese Position abhängig von deiner Kondition für ca. 30 bis 90 Sekunden.


rucksack-packliste

Rucksack-Packliste

Immer wichtiger:
Die richtige Wanderausrüstung
Die richtige Wanderausrüstung ist bei Wanderungen ausschlaggebend. Oft wird hier gespart. Angefangen vom falschen Schuhwerk, fehlendem Rucksack und somit auch fehlenden Staumöglichkeiten gibt es vieles was bei der Wanderausrüstung fehlt. Unser MISSION-OUTDOOR-Team präsentier nun die wichtigsten Gegenstände, die bei eurer nächsten Wandertour definitiv nicht fehlen dürfen.
Der Rucksack
Der Rucksack ist Teil einer jeden Wanderung. Jedoch hängt die Größe des Rucksacks von der Dauer der Wandertour ab. Für Halbtagestouren und Tagestouren reicht üblicherweise ein Rucksack mit einem Fassungsvermögen von 36 Liter. Bei allen Touren ist es wichtig darauf zu achten, dass der Rucksack nicht vollgepackt und dadurch zu schwer wird.


⁠Das Getränk
Ohne Getränk solltest du nicht auf eine Wanderung gehen. In der Saison Frühjahr und Herbst sind isotonische Getränk oder eine Thermoskanne mit Kräuter- oder Früchtetee sehr beliebt. In den heißen Sommermonaten raten wir zu Kaltgetränke. Die Menge an Getränken sollte einerseits an der Tourdauer festgelegt werden, als auch davon abhängig wie anspruchsvoll die Tour ist, bzw. in welcher Geschwindigkeit die Tour gegangen wird.


⁠Erste Hilfe Set
Die Wenigsten denken daran, dass ihnen beim Wandern etwas passieren könnte. Doch meist reicht nur ein Moment der Unachtsamkeit, man stürzt und zieht sich dabei Schnitt- und Schürfwunden zu. Um hier passend vorbereitet zu sein, raten wir dir, auf deinen Touren immer ein erste Hilfe Set dabei zu haben.


⁠Snack
Ob nun eine Halbtagestour, Tagestour, oder Mehrtagestour, einen Snack für zwischendurch gehört einfach zur Grundausrüstung einer jeden Wanderung. Hierfür empfehlen wir leichte Müsli- oder Proteinriegel. Diese führen dem Körper wichtige Stoffe zu und geben dir Kraft für die weitere Wanderung.


⁠Smartphone
Das Smartphone dient nicht dem Zeitvertreib, denn Zeit für Fotos oder Social Media wirst du bei deiner Wanderung und Bergtour nicht haben. Es dient nicht nur dazu bei Bedarf die Rettung rufen zu können, sondern kann auch bei der Orientierung helfen. Wer darüber hinaus nicht über eine Stirnlampe verfügt, kann die Taschenlampen-Funktion des Smartphones nutzen, wenn man sich bei der Tourdauer möglicherweise vertan hat sicher ausgeleuchtet ins Tal gelangen möchte.


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