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Unterwegs

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Thorsten Hoyer: Seine Top 5 Fernwanderwege

Weitwandern ist das bewusste Einlassen auf Wege, um Regionen buchstäblich Schritt für Schritt zu erkunden. Dabei geht es langsam voran, aber mit einer überraschenden Intensität. Thorsten Hoyer ist Chefredakteur der Zeitschrift Wandermagazin und mag Kontraste, z. B. sowohl das Extrem- als auch das Genusswandern. Im Wandermagazin erscheint von ihm derzeit die Serie ” Hoyer macht Strecke“.
Thorsten Hoyer:
Ich liebe lange Wanderungen. Die Begegnungen mit Landschaften, Menschen und regionalen Eigenheiten üben von jeher eine große Faszination auf mich aus. „Von jeher“, das sind nunmehr über drei Jahrzehnte – und dennoch empfinde ich nach wie vor eine fast kindliche Vorfreude, wenn ich mich an die Planung einer Tour mache. Sie macht für mich einen bedeutsamen Teil der Faszination Weitwandern aus. Das Auseinandersetzen mit den eigenen Ansprüchen, das Sich-entscheiden-Müssen, die physische und psychische Vorbereitung, Kompromissfähigkeit und mit alledem das Einlassen – trotz aller Planungen – auf Unvorhersehbares.
Neugier und Leidenschaft
Weitwandern steht für mich für Neugier und Flexibilität, für Bewusstsein und Leidenschaft. Das Beschreiten eines weiten Weges ist nichts anderes als Teil des eigenen Lebensweges. Dass mich diese Leidenschaft Schritt für Schritt meiner Bestimmung näher bringen sollte, davon hätte ich einst nicht zu träumen gewagt. Bis heute packe ich immer wieder meinen Rucksack und mache mich auf den Weg, inzwischen auch als Chefredakteur des Wandermagazins – u. a. für die Reihe „Hoyer macht Strecke“. Hierfür bin ich auf Wegen unterwegs, die mich in alle Teile Deutschlands führen. Ob Wandern entlang der Küsten, in alpinem Gebirge oder in den Tälern und Höhen der Mittelgebirge – immer noch bin ich überrascht, welche unbekannten Landschaften es zu entdecken gilt oder welche bekannten Landschaften sich neu erleben lassen.
Uneingeschränkt empfehlenswert
Hier möchte ich fünf spannende Weitwanderwege vorstellen, die mich besonders berührt haben und die ich für eine wanderbare Auszeit uneingeschränkt empfehlen kann. Für weitere Informationen einfach den QR-Code scannen oder das Tourenportal unter
www.wandermagazin.de
besuchen. Es gibt viel zu entdecken, auf geht’s!

Höhenweg Steinwaldweg
Von der Saale an die Wondreb, dazwischen fantastische Aussichten über weite Wälder und faszinierende Felsen. Eine sagenhafte Landschaft voller kulturhistorischer, ursprünglicher Ortschaften und einem Kloster als Ziel.






⁠ ⁠Logenplatz-Route
Die Logenplatz-Route ist Teil des Wanderwegekonzeptes „Schlossparkwandern“, das die Vielfältigkeit und Schönheit des Ostallgäus auf drei Höhenlagen erschließt. Die Logenplatz-Route gleicht einer Essenz: von allem Schönen etwas.






⁠ ⁠Müritz-Nationalpark-Weg
Der längste Wanderweg durch einen deutschen Nationalpark erschließt den Müritz-Nationalpark in seiner ganzen Reichhaltigkeit. Traumhafte Seen, eingebettet in Wälder mit stattlichen Kiefern und urigen Buchen. Dazu eine Tierwelt, die in Deutschland ihresgleichen sucht.







⁠ ⁠Naturparkweg Leine-Werra
Der Weg verbindet im Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal die schönsten Plätze miteinander. Dichte Wälder, aussichtsreiche Höhen, wasserreiche Täler und immer wieder ganz naturnah – ein enorm abwechslungsreicher Weg, der auch entlang des Grünen Bandes Deutschland führt.







⁠ ⁠Zschopautalweg
Von der Quelle am Fichtelberg nahe der Grenze zu Tschechien bis zur Mündung in die Freiberger Mulde führt der Wanderweg immer dicht entlang des Flusses Zschopau. Der wunderschöne Weg durch eine besonders geschichtsträchtige Kulturlandschaft ist durchaus ein Geheimtipp.






© alle Bilder: Thorsten Hoyer
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Auf Fietsen am Fluss entlang

Schon immer waren Flüsse für den Menschen von großer Bedeutung: zur Gewinnung von Trinkwasser und Nahrung und als Verkehrswege; Flüsse verbinden Städte, Regionen und sogar Länder. Für Outdoor-Fans prägen sie vor allem wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaften.
In Deutschland gibt es viele Flüsse – aktiv an Land erleben kann man sie auf Flussradwegen. Vieles spricht für eine Tour am Strom: Neben dem angenehmen Klima entlang der meisten Gewässer hat man auch sein Ziel (fast) immer vor Augen. Der Fluss bietet Orientierung, er gibt die Richtung vor. Dabei ändert sich immer wieder die Landschaft rundherum. Mal radelt man in Stadtnähe und durchfährt historische Metropolen, mal findet man sich in urwüchsiger Natur wieder: Außer einem kleinen Trampelpfad unter den Rädern erinnert nichts daran, dass man auf einem menschengemachten Flussradweg ist.
Ob im Norden, Westen, Osten oder Süden: Flussradwege finden sich überall und sind eine einfache und wunderbare Möglichkeit, Deutschland in all seinen Facetten zu erkunden. Etwa auf dem Weser-Radweg: Auf 520km führt er vom Weserbergland an die Nordsee durch Landschaften, die unterschiedlicher nicht sein könnten: vom Kulturland Teufelsmoor über Fachwerkstädte bis hin zum Weltnaturerbe Wattenmeer. Doch auf Flussradwegen lässt sich nicht nur die Natur bewundern. Der 240km lange RuhrtalRadweg z. B. macht die Kultur- und Industriegeschichte Deutschlands zwischen Sauerland und Metropole Ruhr erlebbar. Auch Donau, Elbe, Main, Spree und viele mehr laden dazu ein, Natur und Kultur entlang der Gewässer auf zwei Rädern zu erkunden. Zwei Klassiker, die sich in Koblenz treffen, stellen wir hier vor: den Mosel-Radweg und den Rheinradweg.
Weitere Radtourentipps findest du auf
www.rad-wandern.de

⁠Der Moselradweg
Einer der beliebtesten Radwege in Deutschland ist der Mosel-Radweg. Dies liegt nicht zuletzt an der einfachen Streckenführung über meist ebene, gut asphaltierte Straßen. Auch kommt der Genuss auf dieser Route nicht zu kurz. Auffällig unterwegs sind die vielen Weinberge, die sich aneinanderreihen, und ebenso viele kleine Fachwerkstädtchen wie Bernkastel-Kues und Cochem, in denen sich Mittelalterflair erleben lässt. Der Flussradweg ist 250km lang und startet im französischen Perl. Sein Ende findet er am Deutschen Eck in Koblenz. Auch die Mosel findet hier ihr Ende und mündet in den Rhein. Wer nach der Tour auf dem Mosel-Radweg noch nicht müde ist, kann also gleich weiter auf den Rheinradweg.

https://rad-wandern.de/lander--regionen/deutschland/rheinland-pfalz/auf-dem-mosel-radweg-ahrweiler-bis-traben-trabach.html






⁠ ⁠Der Rheinradweg (EV15)
Die längste Strecke, die ein Fluss durch Deutschland fließt, gehört dem Rhein. Die Lebensader für einen großen Teil der westlichen Bundesländer entspringt im Schweizer Kanton Graubünden und fließt dann durch sechs Länder, bis sie bei Rotterdam ins Meer mündet. Der Rheinradweg, auch EuroVelo 15, führt entlang des Laufs auf der gesamten Strecke des Stroms. Neben der Landschaft von Alpenpanorama bis Nordseestrand hat der Weg mit Städten wie Konstanz, Basel, Koblenz, Köln und Rotterdam auch jede Menge Kultur und Geschichte zu bieten. So lässt sich die Strecke je nach Kondition zwischen den Fachwerkstädtchen und Rheinmetropolen individuell einteilen.

https://rad-wandern.de/lander--regionen/deutschland/-/fahrradtrekking-von-koln-bis-zur-nordsee.html







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Mit Kindern spielend wandern

Kinder zum Wandern zu motivieren, kann eine echte Herausforderung sein. Manche Eltern und Großeltern ernten nur genervte Blicke, wenn sie eine Wanderung vorschlagen, oder müssen auf Tricks wie das Belohnungseis am Ende der Tour zurückgreifen. Dabei sind Kinder die geborenen Entdecker und die Natur selbst ist der beste Abenteuerspielplatz!
Deutschlandweit gibt es zahlreiche Wanderwege, die besonders auf die Bedürfnisse von Kindern und Familien eingehen. Während es Erwachsene gewohnt sind, eine Strecke von A nach B zu laufen, in möglichst gleichmäßigem Tempo und dabei die Landschaft auf sich wirken zu lassen, ist das für Kinder wenig reizvoll. Familienfreundliche Wanderwege laden ein, die Welt mit Kinderaugen zu sehen, mal ein Stück zu klettern, statt zu gehen, oder die Natur rechts und links des Weges zu erforschen.
Statt den üblichen vier Kilometern in einer Stunde, schafft man mit dem Wandernachwuchs vielleicht nur 500 Meter, weil es gilt, bunte Blätter aufzusammeln oder den Weg der Ameisenkolonie zu verfolgen. Damit kein Zeitdruck aufkommt, sind viele Kinderwanderwege deshalb kürzer und bieten Möglichkeiten zu häufigeren Pausen und spontanen Abkürzungen. Falls dennoch einmal Langeweile aufkommt, liefert die Initiative „Spielend wandern“ von Österreichs Wanderdörfern jede Menge konkrete Spielideen für unterwegs. Dafür braucht es keine Vorbereitung oder Extraausrüstung. Die Spiele lassen sich direkt in die Wanderung integrieren und gespielt wird mit dem, was sich in der Natur finden lässt. Und während die Kleinen die Natur entdecken, entdecken die Großen vielleicht das kleine Kind in sich.
TIPP:
Auf der Seite des Wandermagazins gibt es weitere familienfreundliche Tourenvorschläge mit ausgewählten Spielideen und Tipps für das Wandern mit Kindern:
https://wandermagazin.de/de/tag/spielend-wandern


⁠Mit Waschbär Eddi auf Erlebnistour – Edersee
Im Nationalpark Kellerwald-Edersee soll eine neue Wildnis entstehen oder besser gesagt eine Wildnis, so wie es sie hier vor vielen Jahren schon gab. Mithilfe der Abenteuerkarte von Waschbär Eddi geht es vom WildtierPark Edersee aus in den Wald, um verschiedene Rätselaufgaben zu lösen. Die Wanderung inklusive Baumkronenweg ist auch für Kinderwagen geeignet und kann sogar auf 2km abgekürzt werden, falls die Beine zu müde werden. Ein abenteuerlicher und lehrreicher Wanderspaß für Groß und Klein!





https://wandermagazin.de/de/artikel/aktuelles/881/spielend-wandern-am-edersee.html


⁠⁠Falladas Fridolinwanderung – Mecklenburgische Seenplatte
Dieser Tourentipp beinhaltet zugleich einen Lesetipp. Wer die aberwitzige und zeitlose Geschichte des frechen Dachses Fridolin von Hans Fallada kennt, braucht nicht viel Fantasie, um das gestreifte Tierchen durch den Buchenwald und am Ufer der glasklaren Seen entlangtapern zu sehen. Mit der Badestelle, der Fähre, dem wunderschönen Hullerbusch und dem Kesselmoor bietet der Weg viele natürliche Highlights und einen Tag voller Abenteuer draußen in der Feldberger Seenlandschaft.

Bild © Felix Gaensicke


https://wandermagazin.de/de/artikel/aktuelles/893/spielend-wandern-an-der-mecklenburgischen-seenplatte.html


⁠⁠Dem Auerhuhn auf der Spur – Schwarzwald
Auf den wurzeligen Pfaden des Auerhuhnsteigs kommen Familien einem stolzen, aber scheuen Waldbewohner auf die Spur: Verschiedene Mitmachstationen gewähren faszinierende Einblicke in die Lebenswelt der Auerhühner, machen sie mit allen Sinnen erlebbar und zeigen, warum das Auerhuhn ziemlich anspruchsvoll sein kann, was seine Wohnsituation betrifft. Auf Wohnungssuche im Schwarzwald würde es aber ganz sicher fündig werden.

Bild © Infozentrum Kaltenbronn


https://wandermagazin.de/de/artikel/aktuelles/899/spielend-wandern-im-nordlichen-schwarzwald.html

pulstreiber

Pulstreiber

Satte Outdoor-Action
Normalerweise hören wir die Rufe vom Kuckuck, das Rascheln eines Eichhörnchens in den Blättern oder das gemächliche Schellen der Kuhglocken, wenn wir draußen unterwegs sind. Doch manchmal ist es auch ein schon von Weitem vernehmbares lautes Lachen und ausgelassenes Schreien – dann, wenn das Herz vor Übermut einen Sprung macht! Wir verraten dir, wo du die Extraportion Outdoor-Spaß findest: ob hoch oben in luftiger Höhe oder weit unten in den dunklen Tiefen der Erde.
Hier findest du weitere Infos zu unseren vorgestellten Tipps:

www.eifeladventures.de

www.tandemfliegen.aero

www.kletterturm-bruehl.de

www.splashing-a.de

Höher, schneller, weiter: Wenn es dir zu Fuß zu langsam geht, dann ist Ziplining genau das Richtige für dich. Darunter versteht man die rasante Fahrt auf einer Seilrutsche von einem Punkt zum anderen – ganz spektakulär wird es dann bei der Überquerung von Schluchten oder Flüssen! Gesichert bist du mit einem Gurtsystem, damit dir auch nichts passiert. Eine einzelne Fahrt ist dir nicht genug? Dann solltest du dringend einen Stopp bei EifelAdventures in der rheinland-pfälzischenVulkaneifel einlegen: In Begleitung von professionellen Tour- Guides kannst du dort 12 Ziplines über das Berlinger-Bach-Tal erleben – in bis zu 50 Metern Höhe! Spaß und Action? Laufen hier wie am Schnürchen.


⁠Wenn dir das schwebende Gefühl zwischen Himmel und Erde gefällt, dann heb ab bei einem Tandemflug mit dem Gleitschirm. Kreise weit oben über der Erde, wo sonst nur Steinadler ihre Runden drehen! Du machst dir dabei das gleiche Prinzip zunutze wie dieser König der Lüfte: Lass dich von der aufsteigenden warmen Luft, der Thermik, nach oben tragen. Flugerlebnis Chiemgau bietet dir zum Beispiel die Möglichkeit, gemeinsam mit erfahrenen Tandempilot:innen die Freude am freien Flug zu entdecken.


⁠Unter einer Direttissima versteht man den kürzesten Aufstieg zu einem Gipfel – beim House-Running geht’s dagegen ganz ohne Umweg nach unten! Beim Kletterturm in Brühl nahe Köln kannst du diesen Nervenkitzel wagen: Gesichert mit Helm und Gurt lehnst du dich beim Start von der Plattform nach vorn und blickst dann in den Abgrund, der 50 Meter in die Tiefe reicht. Wenn es in deiner Magengrube flau wird, heißt es: „Los geht’s, ab nach unten!“ Ob in langsamen Schritten, im schnellen Lauf oder in ausgelassenen Sprüngen, bleibt dir da ganz selbst überlassen. Immer inklusive: ein echter Adrenalinschub.
Wenn es dich noch weiter in die Tiefe lockt, dann solltest du es einmal mit einer Höhlenwanderung versuchen: Dring unter fachkundiger Führung in das Innere eines Berges vor und lass dich von einer anderen Welt in den Bann ziehen. Absolute Dunkelheit, beklemmende Enge, unheimliche Stille, eine feucht-kühle Umgebung – hier sind Pioniergeist und Wagemut gefragt! Mit Splashing-A kannst du zum Beispiel eine Höhlentour im Allgäu, auf der Schwäbischen Alb oder in Vorarlberg wagen. Laufen, Abseilen, Klettern und manchmal sogar nur Schwimmen bringen dich dabei vorwärts. So tief unten wird es dir garantiert den Puls nach oben jagen!
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Waldbaden: Entschleunigen mit allen Sinnen

Waldbaden ist einfach wunderbar. Wenn man beim Waldbaden von einem Badezusatz sprechen wollte, wäre es ein Dreiklang aus Zeit, Achtsamkeit und Entschleunigung. Wer denkt, er taucht mal eben ins satte Grün ein, um dann schnell, schnell zum nächsten Termin zu hetzen, wird die Essenz nicht finden, die dieses bedächtige Verbinden mit der Natur bereithält. Ein kleiner Exkurs in diese neue Art des Auftankens.

⁠Eine Wonne fürs Wohlbefinden
Das Waldbaden bringt runter. In jeder Hinsicht. Man taucht wirklich in die Natur ein, nimmt bewusst wahr, mit Körperkontakt, und füttert alle Sinne. Wie riecht Moos? Wie fühlt sich Baumrinde an? Was taucht zwischen den unterschiedlichen Grüntönen an Farbflecken auf – kleine Käfer, Raupen, Schmetterlinge? Wie wirken die Baumwipfel, wenn man mal die Perspektive wechselt und sie liegend vom Waldboden aus betrachtet? Man entdeckt den Wald neu auf diese Art. Intensiver als beispielsweise beim Spazierengehen. Und spürt förmlich, wie gut das Körper, Geist und Seele tut.


⁠ ⁠Schnuppern, abhängen, übernachten ... Waldfreuden ohne Ende
Es gibt zahlreiche Kursangebote rund ums Waldbaden. Wer sich erst mal herantasten will, fängt mit einem Schnupperkurs an, wer schon auf den Geschmack gekommen ist, entscheidet sich vielleicht sogar für eine Nacht unter Bäumen in der Hängematte. So oder so – die tiefe Verbundenheit mit dem Wald ist ein eindrucksvolles Erlebnis, das bleibt!


Waldbaden, ein Kinderspiel
Auch für Kinder und Familien ist Waldbaden ein besonderes Vergnügen. Selbst kleine Energiebündel kommen hier zur Ruhe und ins achtsame Staunen, begeistern sich fürs Entdecken und lernen spielerisch die Schätze des Waldes kennen. Und damit sind explizit nicht nur Kastanien, Tannenzapfen, Stöcke und Steine gemeint. Es heißt auch: Ohren spitzen! Welche Laute bringt der Wald hervor? Augen auf! Was kannst du entdecken, wenn du dich mucksmäuschenstill verhältst? Dabei wird für alle spürbar, welch beruhigende Wirkung der Wald entfaltet. Eine wahre Kraftquelle, die über die stillen gemeinsamen Stunden hinaus Entspannung und Glücksgefühle schenkt.
schoenster-spielplatz

Der schönste Spielplatz ist draußen!

In der Natur kannst du dich so richtig kreativ austoben, denn sie liefert alle Bausteine.
„Mir ist laaaaaaaaaangweilig.“ Ein Satz, der Eltern verfolgt. Mit einfachen Spaziergängen kommt man nicht dagegen an. Auch der immer gleiche Spielplatz um die Ecke verliert irgendwann seinen Reiz. Dann ist es Zeit für einen Ausflug in die Natur. Muss gar nicht weit sein, aber wild. Ein Bach, der in seinem natürlichen Bett plätschert. Ein Stück Wald, das Unterholz bietet. Kombiniert mit einer Menge Ideen, was man damit alles anfangen kann. Das sind die optimalen Zutaten für einen perfekten Tag. Ein paar Inspirationen geben wir euch mit auf den Weg. ⁠
⁠Naturmandalas legen – ganz herrlich im Herbst
Zuerst mal alles sammeln, was der Wald hergibt – und das ist im Herbst jede Menge: Kastanien, Moos, Tannenzapfen, Blätter, Zweige, Eicheln, Steine, Bucheckern und so weiter. Dann ein freies Stück Waldboden suchen und einfach anfangen, mit den Waldschätzen ein Mandala zu legen. Das Wort „Mandala“ bedeutet Kreis, der Kreis steht für das Ganze. Mandalas sind in der Regel so aufgebaut, dass alles auf die Mitte zuläuft. Symbolisch für die Konzentration auf das Wesentliche. Das Zentrum dient als Sammelpunkt der Energien. Und zieht auch die Energie der kleinen Künstler:innen in seinen Bann – selbst eine ganze Horde Kinder kann damit versunken über Stunden beschäftigt sein. Zum Schluss gibt es natürlich tolle Erinnerungsfotos. Nicht nur deswegen mit Sicherheit ein Ausflug, der bleibt.


Bachbettsafari – Spaß im Nass
Man braucht: einen Bach. Ein Badethermometer. Gummistiefel oder Wasserschuhe. Eine Lupendose pro Kind … und los geht’s. Am besten einen Bachlauf ansteuern, der ab vom Schuss liegt und sich gelassen durch die Landschaft schlängelt. Aufgabe der Erwachsenen ist es, sich vorab ein paar Fragen zu überlegen, mit denen man die Kinder bei der Stange hält, zum Beispiel: Welche Temperatur hat das Wasser? Wenn alle geschätzt haben, kommt das Thermometer zum Einsatz, um zu sehen, wer richtig liegt. Dann kann man Tiere aufzählen, die im oder am Wasser leben. Und Wasserpflanzen entlang des Wegs benennen. So geht das, bis man zu einer geeigneten Stelle kommt, an der die kleinen Forscher:innen mit ihren Gefäßen losziehen, um Tiere zu suchen und mit etwas Glück und Geschick auch zu fangen: Larven, Wasserläufer, Schnecken, kleine Fische – was sich so tummelt rundum. Die lebendigen Fundstücke werden dann gemeinsam begutachtet, um sie anschließend wieder in die Freiheit zu entlassen. Ein Wildnis-Abenteuer, das allen richtig Spaß macht.


Naturmemory: Stein zu Stein, Blatt zu Blatt, Rinde zu Rinde
Wie bei Memory generell geht es auch hier darum, sich möglichst viel zu merken und das ein oder andere Match zu finden. Ein Kind oder Elternteil zieht los und sammelt, was die Natur hergibt: kleine Steine, bunte Blätter, Tannennadeln, Eicheln, ein Stück Baumrinde von einem toten Ast, Kastanien – schön ist es, wenn man darauf achtet, nichts abzureißen, was noch blüht oder wächst. Die Sammlung zeigt man seinen Mitspieler:innen gut 30 Sekunden – und dann stürmen alle los, um möglichst die gleichen Dinge zu finden. Wenn sie mit ihrer Beute zurück sind, wird geschaut, wer die meisten Übereinstimmungen hat – der ist Memory-Champ und bekommt einen Waldorden! Dazu ein Stück Schnur griffbereit haben, an dem man eins oder mehrere der Fundstücke leicht befestigen kann. ⁠ ⁠
Laterne, Laterne, Sonne, Mond & Blätter
Herbstlicher Hingucker: eine Laterne mit bunten Blättern. Und gleich zwei Nachmittage Beschäftigungsprogramm. Zuerst bunte, hübsch geformte Blätter sammeln. Die trocknet man, am besten in einem dicken Buch, damit sie schön glatt werden. Nach gut einer Woche geht’s ans Basteln: Auf ein transparentes Pergamentpapier nach Lust und Laune Blätter kleben. Dann wird das Pergament um eine runde Käseschachtel aus Pappe geklebt, die oben und unten Stabilität gibt. Oben vorher ein Loch reinschneiden für das Licht, eine Schnur quer über dem Loch befestigen, fertig. Auch schön sind übrigens Windlichter für Garten oder Balkon nach dem gleichen Prinzip – nur werden hier die Blätter direkt auf ein Einmachglas geklebt. Leuchtendes Beispiel für ein ausgesprochen kreatives Haus.
⁠ Ein Tag in der Steinzeit
Vermutlich reicht ein Tag gar nicht. Mit Steinen lässt sich nämlich wirklich viel anfangen. Zum Beispiel kann man tolle Steinpyramiden bauen. Oder die Steine zu Türmen stapeln, das erfordert mehr Geduld und ein gutes Auge für zueinander passende Formen, sieht aber spektakulär aus. Die hohe Kunst, ist Steine übers Wasser flitschen zu lassen – ein- bis zweimal klappt immer, wer zehn Sprünge und mehr schaffen will, muss schon ganz schön üben. Den Rekord hält laut Internet der US-Amerikaner Kurt Steiner, der es geschafft haben soll, den Stein 88- mal springen zu lassen. Wow. Wenn man an einem steinigen Ufer Platz hat, kann man Stein-Boule spielen: Einer wirft einen kleinen Stein vor und alle anderen müssen mit ihren Steinen versuchen, so nah wie möglich daneben zu landen. Auch schön: Ein paar kleine Steine mitnehmen und zu Hause bemalen – daraus lassen sich tolle Muster oder Tiere legen. ⁠
schlafen-unterm-himmelszelt

Schlafen unterm Himmelszelt

Rundherum nichts als Natur.
Ein Traum!
Es gibt sie noch: die Spots, an denen alles, was deine Ohren wahrnehmen, Ruhe ist. Und absolut nichts den Blick in die Sterne stört. Sie sind rar, diese Plätze. Und eigentlich fast ausschließlich denjenigen vorbehalten, die sich für ein naturnahes Leben entschieden haben. Aber die Möglichkeiten, solche Plätze zu entdecken, werden mehr. Und das ganz legal – außerhalb der Grauzone des wilden Campens. Hier kommen ein paar Geheimtipps unter uns Outdoor-Fans.
⁠Die Sehnsucht nach Freiheit
Naturliebhaber kennen das Problem: Wer ab vom Schuss übernachten möchte, bekommt auf Campingplätzen in der Regel einen fest definierten Platz inmitten vieler anderer zugewiesen. Mit Outdoor-Erlebnis hat das in den meisten Fällen nicht mehr richtig viel zu tun. Stattdessen sind immer häufiger auch Animationsprogramm, Bars und Funparks geboten. Stille? Fehlanzeige. Sterne? Verblassen im künstlichen Licht der Laternen und Leuchtreklamen.
⁠Ganz ohne Schnickschnack: So geht naturnah übernachten
Der Wunsch, nachhaltig zu reisen, und die Sehnsucht nach wunderschönen, individuellen Plätzen unter freiem Himmel werden immer größer. Deswegen haben wir hier ein paar Orte für naturverbundene Menschen, die respektvoll und achtsam mit dem herrlichen Ambiente umzugehen wissen:
⁠ ⁠1 // Übernachten in alten Weinfässern
Direkt inmitten der Natur. Mit wunderbarem Ausblick. Eine Weinprobe bietet sich an, ist aber natürlich kein Muss. Gemütlich, urig, einladend. In einer Umgebung, die zu Ausflügen und Aktivitäten aller Art einlädt – ob walken, wandern oder mit dem Fahrrad die Gegend erkunden, überall winken tolle Touren. Und ein breites Angebot an Action – Attraktionen wie Sommerrodelbahn, Baumkronenpfad, Kletterwald und Adventure-Minigolf sind nicht weit. ⁠

⁠ ⁠2 // Übernachten im Baumhaus
Inzwischen gibt es Baumhaushotels über ganz Deutschland verteilt. Herrliches Gefühl, hoch oben in der Krone über die Natur zu blicken und alles quasi aus der Vogelperspektive zu betrachten. Von spartanisch bestückten Abenteuer-Quartieren bis hin zu Luxus-Lodges ist alles geboten. Hier lässt sich der Wald hautnah erleben. Ob man auf Robin Hood trifft, ist nicht gesagt, aber auch nicht ausgeschlossen. Auf alle Fälle etwas ganz Außergewöhnliches, so ein Aufenthalt im Baumhaus. ⁠

⁠ ⁠3 // Übernachten im Schlafstrandkorb
Total kuschlig am Strand: Nachts verwandelt sich der Strandkorb in ein komfortables Doppelbett mit Kojencharakter, Blick auf den Sonnenuntergang garantiert. Wunderschön. Wild. Und wirklich etwas Besonderes. Zum Beispiel in der in der Familienlagune Perlebucht in Büsum.



⁠Mehr über die außergewöhnlichen Übernachtungsmöglichkeiten findest du hier:

www.mycabin.eu

www.taufsteinhuette.de/uebernachten-im-weinfass

www.traumquartiere.de

www.buesum.de
langlauf-zuhause-entdecke-deutschlands-loipen

Langlauf zuhause: Entdecke Deutschlands Loipen mit den DSV-Stars

In den deutschen Mittelgebirgen ist der Langlauf zu Hause, das hat uns vor allem der letzte Winter eindrücklich gezeigt.
 
Fast jede der Mittelgebirgslandschaften verfügt über großartige Langlauf-Gebiete. Auch das Voralpenland ist ein Winterwunderland fürs Gleitvergnügen, sowohl für Klassikläufer wie auch Skater, mit kilometerlangen Loipen in beeindruckenden Landschaften. Wir haben von den Landschaftseindrücken und den Streckeneigenschaften herausragende Gebiete herausgesucht. Über Bewertungen und Superlative lässt sich bekanntlich streiten, aber diese Gebiete sind unbestritten sehens- und erlebenswert – auch aus Sicht bekannter Athletinnen und Athleten des Deutschen Skiverbandes. Auf den angegebenen Internetseiten finden sich genaue Loipenpläne, Schneeberichte, Parkplatzinfos, Busverbindungen und Anreiserouten. 
⁠Auf den Spuren der DSV-Stars
 
Ganz egal, ob du in einem der weiter unten vorgestellten Regionen, im Urlaub oder auf der Loipe direkt vor der Haustüre unterwegs bist, entscheidend für Spaß und Freude an der Bewegung ist nicht nur deine Grundkondition und die richtige Technik. Ein ganz wichtiger Punkt bei deinem Langlauf-Erlebnis ist das richtige Material. Das gilt für entspanntes Naturerlebnis oder ambitionierteres Fitnesstraining ebenso wie für Skating oder Classic. Immer mehr Menschen begeistern sich für Skilanglauf, dementsprechend hat sich in den vergangenen Jahren auch das Produktangebot stetig vergrößert. 
Grundsätzlich müssen die Langlauf-Ski zu Größe, Gewicht und Ansprüchen des Fahreres passen. Anfänger und Alllrounder greifen zu einem ungewachsten Ski mit Schuppen bzw. einem Modell mit einem im Bereich der Bindung in die Lauffläche eingesetzten Fell. Fortgeschrittene Läufer mit sportlicheren Ambitionen entscheiden sich eher für einen Wachsski. Bei SPORT 2000 steht die ein Experte beraten zur Seite, welche Ausrüstung für dich udn deine Vorhaben die Richtige ist. Damit kannst du skatend oder klassisch laufen den Skilanglauf-Sport erleben - und vielleicht auch auf den Spuren der erfolgreichen Athletinnen udn Athleten des Deutschen Skiverbands zu wandeln. 
Die Stars vom DSV sind natürlich gerne in ihren Heimatgebieten unterwegs. Hier zeigen dir 
Eric Frenzel
das Erzgebirge, 
Maren Hammerschmidt 
das Sauerland, 
Benni Doll
den Schwarzwald und 
Laura Gimmler
das Allgäu. Vielleicht triffst du ja bei einem deiner nächsten Ausflüge den ein oder anderen Athleten beim Training. 


Grenzüberschreitendes Langlaufvergnügen im Erzgebirge mit Eric Frenzel
 

Eric Frenzel
, Olympiasieger, Weltmeister und Gesamtweltcupsieger in der nordischen Kombination liebt es, auf den heimischen Loipen durch die verschneite Landschaft des Erzgebirges zu gleiten. 
Der langgestreckte Gebirgszug trennt Sachsen und das tschechische Böhmen. Die Streckenangabe für das gesamte Loipengebiet mit 1.300 km ist gigantisch. Dabei sind auch die 167 km der Erzgebirgsmagistrale, einem Skifernwanderweg, der weitgehend über den böhmischen Erzgebirgskamm verläuft, eingerechnet. Ein Höhepunkt im westlichen Erzgebirge ist die 36 km lange Kammloipe zwischen dem vogtländischen Schöneck und Johanngeorgenstadt. Sie liegt im Naturpark Erzgebirge/Vogtland und wird oft als eine der schönsten Loipen Deutschlands herausgestellt. Im mittleren Erzgebirge ist Oberwiesenthal nicht nur alpines Zentrum. Am Fichtelberg bietet der Ort ein dichtes Loipenetz und in der Skiarena auch eine beschneite Langlauf-Strecke. Dazu die hochgelegene Höhenloipe auf dem Rücken des Fichtelbergs. Oberwiesenthal und das benachbarte Tellerhäuser haben Anschluss Gebiet um Boži Dar. Westlich von Boži Dar führt eine Loipe durch ein Moor-Naturschutzgebiet, ein großartiges Naturerlebnis. Doch Fragen wir mal den Lokalmatador, welchen Tipp er für uns im Erzgebirge hat: 
"Wenn in meiner Heimat genug Schnee liegt, dann bin ich gerne im Geyerschen Wald unterwegs. Eine sehr abwechslungsreiche Loipe windet sich durch Wälder und große Wiesen (Freiflächen). Immer wieder hat man einen tollen Blick auf das schöne Erzgebirge. Die Kammloipe, die sich vom Erzgebirge bis ins Vogtland zieht hat einen großen Reiz. Schön kupiert schlängelt sich das Loipennetz abwechslungsreich durch Wälder und über Wiesen. Auf tschechischer Seite läuft man durch ein Hochmoor, das einen ganz besonderen Reiz hat."
 
Auf jeden Fall darf eines nach einem anstrengenden Tag auf der Loipe nicht fehlen – nämlich etwas leckeres zu essen! Die Küche im Erzgebirge ist für seine herzhaften Speisen bekannt. Und auch hier weiß Eric, wo den Tag genüsslich ausklingen lassen kannst. 
"
Gerne gehe ich mit meiner Familie oder Freunden zum Essen ins Hotel 
Weißflog
. Da wird man kulinarisch verwöhnt und bekommt, was ein Sportlerherz begehrt. Ein Genuss!
"
 
Anders ausgedrückt: das Erzgebirge ist einen Besuch wert! Wenn du noch weitere Informationen benötigst, findest du alles Wichtige 
hier





Das Sauerland - unterwegs in Deutschlands Mitte mit Maren Hammerschmidt 
Das Sauerland, besser gesagt Frankenberg in Hessen, ist Geburtsort der Junioren- und Staffel-Weltmeisterin im Biathlon: 
Maren Hammerschmidt

Es ist das weitläufige Hausskigebiet für Westdeutsche, Hessen und vor allem auch Holländer. Beim 
„Siuerlänner Skiloap“
, dem großen Volkskilauf im Sauerland, durchläufst du über 33 km eine landschaftlich herausragende Strecke. Bei diesem Event durchquerst du große Teile des Skigebiets im Hochsauerland und am Kamm des Rothaargebirges. Für die vielen Freizeitläufer präsentiert sich das insgesamt 500 Kilometer lange Langlauf-Loipennetz in der Höhenlage zwischen 600 und 800 Meter zwischen Winterberg und Schmallenberg äußerst vielfältig. Das dichteste Loipennetz liegt zwischen Altastenberg und Langewiese sowie Westfeld. Zudem sind im Langlaufzentrum Westfeld bis zu 6 Kilometer Skating- und Klassik-Loipen künstlich beschneit. Südlich des Rothaarkamms liegen die besonders attraktiven Loipen des DSV-Nordic-Zentrums Girkhausen (Klassik und Skaten) und das Loipenzentrum „Pastorenwiese“ zwischen Züschen, Mollseifen und Wunderthausen. Diese etwas abseits gelegenen Loipen sind insofern eine Empfehlung für Wochenenden mit großem Ansturm. 
Maren ist wegen des Trainings schon vor 10 Jahren aus dem schönen Sauerland nach Ruhpolding gezogen, ist aber immer noch gerne wieder mal in der Heimat. Da kommen so einige Erinnerungen hoch... 
"Als Kind war ich oft im Brennbergstadion unterwegs und habe dort meine ersten Schlüsse am Kleinkaliberschießstand gemacht. Dorthin zieht es mich gerne zurück. Wenn genug Schnee liegt, dann genieße ich es, auf den fürs Sauerland typisch kupierten Loipen dahinzugleiten. Gerne erinnere ich mich daran, wie wir früher rund um Winterberg von Skilift zu Skilift gefahren sind und uns dann bei einem heißen Kakao aufgewärmt haben."
 
Mmmhh, heißer Kakao! Und wo bekomme ich den besten heißen Kakao nach einer Runde auf der Langlauf-Loipe her? 
"Ich kann das Uppu, Winterbergs kultiges Bistorant, das sich zentral am Waltenberg befindet, empfehlen. Gemütliches Zusammenkommen und eine leckere hausgemachte Küche sind dort angesagt. Die veganen Speisen, die dort angeboten werden, sind für mich ein Volltreffer!"
 
Bei meinem Gespräch mit Maren kam natürlich auch die Frage auf, was sie am Biathlon so fasziniert und welchen Ratschlag sie für den Nachwuchs geben kann. Wem kann man in Sachen Tipps mehr vertrauen als einer Junioren- und Staffel-Weltmeisterin? 
"Mein Vorbild war früher ganz klar Uschi Diesl! Ich wollte den 1-1er-Laufschritt immer so wie sie beherrschen und habe kein Rennen von ihr am TV verpasst. Generell habe ich mir immer versucht Dinge von den Weltcupläufern, wie zum Beispiel von Raphael Poiree, abzuschauen. Ich finde es sehr wichtig, dass man Kinder spielerisch ans Langlaufen heranführt. Von  Staffelspielchen bis zum Überwinden von Hindernisparcours – Hauptsache es macht Spaß und die Kinder lernen früh sich auf Skiern zu bewegen."
 
Noch mehr Informationen zum Langlauf-Gebiet im Sauerland findest du 
hier



⁠Der Schwarzwald und seine Langlauf-Loipen am Notschrei: Heimat von Benedikt Doll
 
Notschrei – so stark drückten die Todnauer ihre Forderung zum Bau einer Passstraße in Richtung Freiburg im Revolutionsjahr 1847 an den badischen Großherzog aus. Mit dem Bau der Straße ab 1848 waren die revolutionären Bestrebungen besänftigt. 
Das war lange vor 
Benedikt Doll
, Weltmeister, Junioren-Weltmeister und Weltcup-Sieger im Biathlon. Er wurde in Titisee-Neustadt geboren und trainiert am DSV Nordicaktiv Zentrum Notschrei. 
Die 40 km Loipen am 1.119 m hoch gelegenen Notschrei, alle für Klassikläufer und Skater präpariert, sind ein Glanzpunkt im riesigen Schwarzwälder Loipennetz. Drei Rundspuren erfüllen jeden Langlauf-Traum: Die kurze, anfängertaugliche und beleuchtete Haldenspur, die 18 km lange, landschaftlich außerordentlich reizvolle Schauinslandspur, dann die anspruchsvolle, 20 km lange Stübenwasenspur zur Todnauer Hütte an der Westflanke des Feldbergs, im letzten Teil mit Fernblick auf die Alpen. Abzweigend die Anschlussmöglichkeiten an das Loipennetz am Feldberg und Todnauberg. Die hoch gelegene (zwischen 1.119 und 1.300 m) Stübenwasenspur  gilt als sehr schneesicher. Die beiden letzten Strecken lassen sich jeweils mehrfach abkürzen. Der Fernskiwanderweg Todnau-Belchen verläuft zeitweise auf den Notschrei-Loipen. 
Zusammen mit seinem Vater Charly hat Benni Doll das Kochbuch 
"Doll's Schwarzwaldlust"
herausgegeben. Aber nicht nur wegen dem guten Essen ist Benni gerne zuhause. Auch die Langlaufloipen und die Landschaft ziehen ihn immer wieder dorthin zurück. 
"Natürlich fasziniert mich der Winter ganz besonders. Wenn er im Spätherbst eines jeden Jahres ankündigt, sollten die Langlaufski vorbereitet und gewachst sein. Über 330 Kilometer Langlaufloipen ziehen sich dann durch unsere schöne Heimat, gut präpariert und gut ausgeschildert. Ein Eldorado für den klassischen Skilangläufer wie auch für den Freund der dynamischen Skating-Technik, mit leichten bis schweren, und wirklich anspruchsvollen Loipen."
 
Und wie es oft so ist, hat jeder seine Langlauf-Lieblingsstrecke. Für Benni ist das die Stübenwasenspur der Notschrei Loipen. Sie beginnt direkt am Nordic-Center Notschrei.  
"Hier ist auch mein sportliches Zuhause, die Biathlonanlage, an der ich Woche für Woche trainiere, schon so lange ich zurückdenken kann – ein Stück Heimat für  mich. Wer einmal vorbeischaut, trifft mich vielleicht beim Training. Die Loipe hinauf auf den Stübenwasen belohnt den Sportler mit einer fantastischen Aussicht. Der Rundblick reicht von den französischen Vogesen auf der anderen Seite des Oberrheintals bis zu den Gipfeln der Alpen. Allerdings muss diese schöne Belohnung erarbeitet werden. Die Loipe hinauf zur Todtnauer Hütte ist „schwarz“ eingestuft, mit steilen Anstiegen und kniffligen Abfahrten. Also, nur etwas für Geübte auf den zwei schmalen Latten."
 
Möchtest du auch mal auf Benni's Lieblings-Langlauf-Strecke? Dann findest du auf der Seite 
Loipenportal 
oder vom 
Loipenzentrum Notschrei
alles, was du für einen gelungen Tag auf der Loipe brauchst. 


⁠Auf den Langlaufloipen der Nordischen Ski WM 2021 in Oberstdorf im Allgäu  mit Laura Gimmler
 

Laura Gimmler
ist deutsche Meisterin, läuft im Weltcup unter die Top-10 der Weltspitze und war auch schon bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft als Langläuferin dabei. Geboren in Oberstdorf kennt sie die Strecken hier aus dem Effeff! 
Zum dritten Mal traf sich die Nordische Ski-Elite im Februar 
2021 in Oberstdorf
, um nach 1987 und 2005 im Allgäu ihre Weltmeister zu küren. Umrahmt von Gipfeln wie Hochfrottspitze, Mädelegabel, Nebelhorn und Fellhorn, bietet der Markt im Landkreis Oberallgäu nicht nur für Leistungssportler, sondern auch für Hobby-Langläufer die perfekte Bühne.  
Ein abwechslungsreiches Streckennetz und hervorragend präparierte Loipen versprechen beste Bedingungen für  Langläufer. Ob genussvoll oder sportlich ambitioniert – in 
Oberstdorf 
stehen zehn Loipen mit 75 Kilometern für die klassischen Langläufer und 55 Kilometer für  die Skater zur Verfügung. Grenzüberschreitend geht es nach dem Start auf der Passhöhe in 
Oberjoch 
auf eine leichte, wellige Strecke in Richtung Unterjoch und weiter nach Tirol ins 
Tannheimer Tal
. Die Spur führt durch überwiegend weites und flaches Gelände an Schattwald, Zöblen und Tannheim vorbei. Kurz vor Tannheim zweigt eine empfehlenswerte Loipe in das durch das umgebende Gebirgspanorama besonders reizvolle Naturschutzgebiet am Vilsalpsee ab. Die 13 Kilometer lange Loipe ist meist einfach zu laufen. Der Hauptweg verläuft hinter Haldensee über den zugefrorenen See und erreicht nach Nesselwängle den Talschluss. 
Laura als Lokalmatadorin hat aber natürlich auch noch einen kleinen Tipp parat, welches denn ihre Lieblings-Loipe:  
"Ich empfehle die Rohrmoos-Loipe bei Oberstdorf/Tiefenbach. Das ist eine schön kupierte Runde, auf der man komplett in die Natur eintauchen kann und seine absolute Ruhe hat. Eine Runde hat ca. 10 km, die für Anfänger nicht ganz einfach machbar ist, man aber dennoch nicht von komplizierten Abfahrten überrascht wird."
 
Doch so eine Runde auf der Loipe macht auch ziemlich hungrig. Allgäuer Kässpatzen, Krautkrapfen, Kaiserschmarn und Co. dürfen bei deinem Ausflug ins malerische Allgäu auf keinen Fall fehlen! Und nach der sportlichen Betätigung hast du dir das auch verdient. Laura empfiehlt hier den 
Berggasthof Rohrmoos

"Dort kann man sich bei gutem Wetter auf einer wunderschönen Terrasse erholen und es sich gut gehen lassen. Das Restaurant ist innen sehr gemütlich, urig, rustikal und heimelig. Die Speisen sind sehr lecker, allen voran der Kaiserschmarren und die Kässpatzen – beides zusammen ist allerdings leider nicht zu schaffen ;-)"
 


@ Tourismus Oberstdorf/Elena Alger
sightrunning

Sightrunning: Entdecke laufend neue Städte

Laufend neue Städte entdecken
Eine Stadtführung mit deinen Running-Schuhen an den Füßen – dieser Trend ist nicht ganz neu, erfreut sich aber immer größerer Beliebtheit.
Natürlich kann man in fast jeder Großstadt auf der Welt eine Rundfahrt mit dem Bus machen und so die wichtigsten Sehenswürdigkeiten entdecken. Allerdings bestimmt so der Straßenverkehr das Tempo und auch die Route hast du nicht selbst in der Hand.
Da ist Sightrunning die perfekte Alternative. Denn egal, ob du dich solo auf den Weg machst oder dich einer geführten Gruppe anschließt, in jedem Fall wirst du Spaß haben und natürlich trotzdem die Gelegenheit bekommen, die schönsten Momente mit der Kamera festzuhalten!

⁠So funktioniert's
In immer mehr Großstädten auf der ganzen Welt gibt es Anbieter für Sightrunning, die dir alleine oder in einer kleinen Gruppe „ihre“ Stadt zeigen.
Vor allem Geschäftsreisende nutzen dieses Angebot, mittlerweile wird es aber auch bei Privatreisenden immer beliebter. Denn bei einer Tour mit einem echten Insider kommst du auch in Ecken, die „normale“ Touristen nicht kennenlernen.
Die Zahlung erfolgt in der Regel auf Stundenbasis und hängt von Streckenlänge und Teilnehmerzahl ab.
Eine geführte Joggingrunde durch die City inklusive einem Abriss zu den wichtigsten Infos zu bekannten Bauwerken, den besten Restaurants oder interessanten Anekdoten zur Stadthistorie gibt es in der Regel zwischen 40 und 70 Euro für eine exklusive Teilnahme.
Läufst du in einer kleinen Gruppe, reduziert sich der Preis für den einzelnen Mitläufer natürlich.
Damit du gleich losstarten kannst, findest du hier bei deinen Laufprofis eine Auswahl an Sightrunning-Anbietern in deutschen Großstädten.

BERLIN:

www.mikes-sightrunning.de


www.berlin-sightrunning.de

⁠HAMBURG:

www.touristjogging.de

⁠KÖLN:

www.sightrunning-cologne.de

⁠MÜNCHEN:

www.runmunich.de


⁠Auf Erkundungstour
Laufrunde mit Stadtführung oder Besichtigungstour im Vorbeilaufen – das hängt von deiner Fitness und den Geschichtskenntnissen deines Guides ab. Oft sind es Stadtführer, die gerne joggen. Sie sind in Sachen Stadtgeschichte natürlich bestens bewandert. Genauso häufig sind es aber auch Quereinsteiger wie Personal Coaches, die damit ihr Angebot erweitern.
In jedem Fall aber bist du auf Laufstrecken unterwegs, auf denen du einmalige Einblicke und Eindrücke sammeln kannst. Und so ganz nebenbei machst du auch noch etwas für deine Fitness. Oberstes Gebot einer solchen Tour: Jeder soll sich wohlfühlen! Deshalb passt der Guide das Lauftempo so an, dass eine Unterhaltung mühelos möglich ist.
Übrigens lohnt es sich für dich auch als „Einheimischer“ deine Heimatstadt einmal auf diese Art und Weise zu erkunden – du wirst eine ganz neue Perspektive bekommen und sicher auch Neues entdecken.
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