Paul Drux über seine Karriere und die perfekten Handballschuhe
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Paul Drux im hummel-Interview

25.06.2019

Paul Drux ist ein Handballspieler der deutschen Handball Nationalmannschaft. Unter anderem wurde er Europapokalsieger, DHB Pokalsieger und gewann die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Rio 2016. Im Interview mit hummel spricht er über wichtige Stationen in seiner Karriere und erklärt, wie wichtig der perfekte Schuh zum Spielen ist.

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Interview mit Paul Drux

Paul Drux ist eines der bekanntesten Gesichter des deutschen Profi-Handballsports. Trotz vieler Verletzungen kann er einige Erfolge aufweisen: Die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Rio 2016, deutscher DHB Pokalsieger 2014 und Europapokalsieger 2015. Im hummel Interview erzählt Paul Drux von prägenden Stationen in seiner Karriere und darüber, wie wichtig der perfekte Handballschuh ist.

Das Interview:

Wann hast du angefangen, Handball zu spielen?

Mein Vater hat Handball gespielt. Nicht professionell, mehr als Hobby, aber er war mit viel Leidenschaft dabei. Und auch mein Großvater hat Handball gespielt. Damals aber draußen auf dem offenen Feld. Das war derzeit in den 60ern die alte Form des Handballs. Ich wurde in Gummersbach geboren, eine echte Handball-Stadt. In dieser Stadt dreht sich alles um Handball und insbesondere um den VfL Gummersbach. Ein einziges Mal habe ich an einem Fußballtraining teilgenommen. Das hat mir aber nicht so viel Spaß gemacht, also musste es Handball für mich sein.Ich war so etwa drei oder vier Jahre alt, als ich das erste Mal einen Handball in der Hand gehalten habe.

 

Auf welchem Spielfeld hast du dir als Erstes einen Namen gemacht?

Angefangen zu spielen habe ich in Marienheide. Eine kleine Stadt, in der ich aufgewachsen bin und meine Eltern auch heute noch leben. Die Turnhalle war sehr klein. Sie gehörte zu meiner Schule. Mir hat das Spielen sehr viel Spaß gemacht und es war toll, praktisch immer in der Nähe des Spielfelds zu sein. Als ich angefangen habe in Gummersbach zu spielen, da war ich 12 Jahre alt. Damals haben wir in der Eugen-Hass-Halle trainiert. Das ist eine sehr alte und historische Turnhalle in Gummersbach. Das war toll. Vor unserem Training konnten wir immer den Profis bei ihrem Training zuschauen. Eine sehr inspirierende Erfahrung.

Welche Station folgte dann in deiner Karriere?

Während ich für Gummersbach gespielt habe, waren die Füchse Berlin unser Gegner im Viertelfinale der Deutschen Jugendmeisterschaften. Wir haben beide Spiele verloren – jedes mit zehn Toren. Das war überhaupt nicht lustig. Aber ich glaube, dass ich ziemlich gut gespielt habe, denn ein Vertreter von den Füchsen Berlin ist auf mich zugekommen und hat mich nach Berlin eingeladen, um den Verein dort zu besuchen. Dazu habe ich ja gesagt.

hummel - Paul Drux Interview

Ich bin für drei Tage nach Berlin gefahren und habe dort mit dem Team trainiert, habe mir die Schule und die Stadt angeschaut – und dann habe ich beschlossen, im Alter von 16 Jahren nach Berlin zu ziehen und dort auf die Akademie zu gehen. Das war neues Terrain für mich, meine Familie und meine Freunde zu verlassen. Meine Mutter war mit dieser Entscheidung nicht so glücklich. Mein Vater schon, denn er wusste, dass das für meine Karriere das Beste war. Das erste Jahr war wirklich hart. An den meisten Wochenenden sind die anderen Spieler nach Hause zu ihren Familien gefahren. Da der Weg zu mir nach Hause von Berlin aber so weit war, musste ich alleine in der Akademie bleiben. Das ist ziemlich heftig, wenn du erst 16 Jahre alt bist. Aber es war gut, denn damals habe ich gelernt, allein zu leben.

Wie fühlst du dich, wenn dir das Spielfeld gehört, wenn du zuhause bei den Füchsen Berlin spielst?

Wir haben eine große Halle, und dort machen 9.000 Fans Krach. Die Atmosphäre ist einfach großartig und motiviert uns natürlich sehr, dass wir die Spiele gewinnen. Das ist wirklich unglaublich.

Es muss großartig gewesen sein, dieses Jahr im Januar in der IHF Handball-Weltmeisterschaft der Männer zu Hause zu spielen.

Das war überragend. Die Atmosphäre war vom Anfang bis zum Ende einfach fantastisch. Am Ende ist es für uns nicht so gut ausgegangen, aber die Stimmung sowohl in Berlin als auch in Köln war großartig. In Köln waren 19.000 Zuschauer, die alle für Deutschland gejubelt haben. Das werde ich nie vergessen.

Welche Bedeutung haben die richtigen Schuhe, wenn es darum geht, dass das Spielfeld dir gehört?


Die richtigen Handball-Schuhe sind auf dem Spielfeld extrem wichtig. Absolut. Du brauchst die richtigen Schuhe, um auf dem Spielfeld ein gutes Gefühl zu haben. Sie müssen passen und außerdem bequem sein und dir Sicherheit geben. Und außerdem dürfen sie nicht zu schwer sein, denn du brauchst deine Sprungkraft und musst sehr beweglich sein. Und natürlich müssen sie auch cool aussehen.

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